In seinem Element

Der ganz normal-verrückte Alltag mit unserem autistischen Sohn. Authentische Erfahrungen aus dem Leben mit einem behinderten Kind
18,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Eine Mutter schildert die Entwicklung ihres autistischen Sohnes und die Herausforderungen an das gemeinsame Familienleben.
Max wird 2004 geboren, muss bald nach der Geburt operiert werden, und nach mehreren medizinisch notwendigen Eingriffen wird bald klar: Max ist behindert. Die Diagnose Autismus und ADHS erfolgt erst viel später. Das Tagebuch, das die Mutter von Anfang an über die Entwicklung ihres behinderten Sohnes führt, nimmt die Lesenden mit in den anstrengenden, aber auch erfüllenden Alltag mit einem behinderten Kind, in dem auch kleinste Erfolge den Eltern Mut machen, um weitere Ziele in Angriff zu nehmen, die das Zusammenleben erleichtern können. Das Familienleben mit einem schwer behinderten Sohn und einem gesunden Sohn gestaltet sich schwierig und ist ohne bedingungsloses Sich-aufeinander-verlassen-können und Zusammenhalt der Eltern nicht möglich. Auch ein funktionierendes Umfeld aus Verwandten, Freunden, behandelnden Ärzten und Therapeuten ist immens wichtig, damit die Eltern Erholungsmöglichkeiten haben. All das teilt sich den Leser:innen durch die tagebuchartigen Schilderungen des Alltagslebens unterschwellig, aber sehr intensiv mit. Viele geschilderte Begebenheiten und Erlebnisse berühren zutiefst und geben einen Eindruck davon, was Eltern an Energie, Ausdauer und Engagement aufwenden müssen, um mit diesem anstrengenden herausfordernden Behinderungsbild ihres Sohnes als Familie bestehen zu können. Die Freude über kleinste Therapieerfolge und ebenso über wenige entlastende Auszeiten machen das überdeutlich. Das Tagebuch endet mit dem Entlassen des Sohnes in eine Wohngemeinschaft, um ihm mehr Selbständigkeit zu ermöglichen. - Ein sehr berührendes Buch, dem viele Leser:innen zu wünschen sind.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Leben mit einem behinderten KindTagebuch einer Mutter Für Birgit Kubik und ihren Mann kommt nach der Geburt ihres Sohnes alles anders als gedacht. Ihr Sohn Max muss mit drei Wochen operiert werden, viele medizinische Maßnahmen folgen. Bald wird klar: Max ist behindert. Später gibt es Namen dafür: Entwicklungsrückstand, atypischer Autismus, zwanghafte Verhaltensweisen, ADHS ... Für die Familie ist das Leben mit Max herausfordernd und voller Überraschungen. So spricht Max zunächst gar nicht, doch sowie er es lernt, flutet er seine Umwelt mit Fragen. Max lernt nicht lesen, aber sein exaktes inneres Zeitgefühl und sein verblüffendes Gedächtnis machen ihn zum "Terminkalender" in Schule, Therapiezentren und zu Hause. Mitten im Supermarkt oder sonst wo spricht Max fremde Menschen an, berührt sie oder macht ihnen Komplimente. Was die Mutter immer wieder überrascht: Viele empfinden seine energische Kontaktaufnahme als wohltuend. Im Tagebuchstil beschreibt die Autorin, verheiratete Mutter von zwei Kindern, den Familienalltag von Max¿ Geburt bis zu seiner Volljährigkeit. Sie erwähnt Glücksmomente des Familienlebens und Meilensteine in Max¿ Entwicklung. Doch sie verschweigt nicht, dass das ständige Verfügbar-sein-Müssen anstrengend ist: Max kann nicht allein sein, seine Fragen verlangen Antworten und Therapien, Schulgespräche sowie Arzttermine reihen sich aneinander. Gut, dass das soziale Netzwerk der Familie funktioniert und Kubik gelernt hat zu "switchen", das heißt ihren kostbaren Freiraum bewusst zu genießen. Tipp:Authentischer Erfahrungsbericht aus erster HandInspirierend für Angehörige von beeinträchtigten KindernHilfreich für Menschen, die Kinder mit besonderen Bedürfnissen betreuenAuszeichnung:In seinem Element wurde 2024 mit dem Buchsiegel ausgezeichnet > https://buchsiegel.de/bs_search_detail.php

Produktsicherheit

Hersteller: Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m. b. H
Anschrift: Exlgasse 20
Innsbruck
AT
Kontakt: buchverlag@tyrolia.at

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.