
Artikelbeschreibung
Werden bilingual aufwachsende Kinder in beiden Sprachen alphabetisiert, ergeben sich Fehlschreibungen, wie sie bei monolingualen Kindern nicht vorkommen. Welche Gedankengänge diesen Schreibungen zu Grunde liegen, sind für Eltern und Lehrer im Regelfall schwer nachzuvollziehen. Folglich schätzen sie den Entwicklungsstand der Kinder im Schriftspracherwerb falsch ein. Die Studie behandelt diese Problematik umfassend anhand von linguistischen Analysen, erwerbstheoretischen Modellen und pädagogischen Aspekten. Konkret wird die Zweitalphabetisierung deutsch-spanisch bilingualer Kinder untersucht, die in Deutsch erst- und in Spanisch zweitalphabetisiert werden.
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Personeninformation
Die Autorin: Irene M. Corvacho Del Toro, geboren 1973, Schulbildung an der Deutschen Schule Barranquilla (Kolumbien), Studium der Sprachlehrforschung und Anglistik an der Universität Hamburg. Lehre, Koordination und Fachberatung für den bilingualen Kindergarten und den Ergänzungsunterricht des IPICAPE e.V. in Hamburg. Wissenschaftliche Mitarbeit im Sonderforschungsbereich Mehrsprachigkeit, Hamburg. Öffentlichkeitsarbeit für die Dresden International School. Freie Beraterin auf dem Gebiet Mehrsprachigkeit und Pädagogik.
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