Was ich im Wasser sah

Band 279
Roman
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Buchprofile - Rezension
Ökologisches Gleichgewicht einer kleinen Insel in Gefahr.
Klarissa scheint es geschafft zu haben, als sie die kleine Insel verlassen kann, um auf dem Festland Kunst zu studieren. Nach Enge und Einsamkeit, aber auch Naturschönheiten auf der Insel, ihrem Geburtsort, stürzt sie sich in das turbulente Studentenleben in der quirligen Stadt. Als sie dann aber an Krebs erkrankt und sich beide Brüste amputieren lassen muss, gerät ihre Welt gehörig ins Schwanken. Sie trennt sich von ihrem liebevollen Freund, lässt sich einen Oktopus auf die nun flache Brust tätowieren und kehrt zurück auf die Insel zum elterlichen Gasthaus der "Schwankenden Weltkugel" mit ihrem wortkargen Fischer-Vater, ihrem Bruder Bill und der geheimnisvollen Adoptivschwester Irina. Doch die Inselidylle ist bedroht durch Spekulantentum und den Ausverkauf der Inselschönheit. Die Infrastruktur wird immer mehr zerstört durch den geheim agierenden SUNFISH Konzern. Aber Klarissa ist hartnäckig, sie will sich nichts mehr wegnehmen lassen und nimmt den Kampf auf. - Eine poetisch-magische Inselwelt, an deren Beispiel der gesellschaftliche Wandel und ökologische Ausverkauf sichtbar wird. Eine Aufforderung an den Einzelnen, sich einzusetzen und zu handeln gegen Umweltzerstörung und Ausbeutung - lohnenswert.
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Artikelbeschreibung

»'Was ich im Wasser sah' ist ein Roman voller angedeuteter Fabelwesen, menschlicher Untiefen, globaler Abgründe, ein sagenhafter Schmöker: spannend und fabelhaft erzählt.«
Daniela Chmelik, MISSY Magazine

»Katharina Köller spielt mit Metaphern, die immer wieder zu denken geben. Klare Leseempfehlung!«
GLAMOUR

Die magisch-realistische Inselwelt, die Katharina Köller in ihrem bildstarken Debütroman erschafft, ist nicht nur ein ungewöhnlich faszinierender Schauplatz, sondern funktioniert zugleich als Brennglas auf gesellschaftliche und ökologische Probleme unserer Zeit. Das emotionale Kraftzentrum ihrer Erzählung sind die originellen und geheimnisvollen Figuren, denen man Seite für Seite auf den Grund kommt, während sich die Handlung dramatisch zuspitzt.

Der tätowierte Oktopus auf ihrer nunmehr flachen Brust schützt sie vor den Blicken, und zugleich ist er ein Zeichen ihres Triumphs: Denn Klarissa hat gesiegt. Ihre Kräfte kehren langsam wieder zurück, umso fester steht ihr Entschluss: Sie wird sich nichts mehr wegnehmen lassen. Es ist Jahre her, dass sie die Insel verlassen hat. Nun kehrt sie zurück - zurück zur »Schwankenden Weltkugel«, dem Gasthaus auf der Klippe, zurück zu ihrem Vater, dem wortkargen Meister der Fischkunst, zu ihrem gutherzigen Bruder Bill und ihrer Schwester Irina, die an jenem Tag zu ihnen stieß, als Klarissa fast im Meer ertrank. Irina, dieses seltsam-schöne Mädchen mit den kalten Fingern und goldenen Augen, von dem niemand weiß, woher es kam. Doch die Insel hat sich verändert: Fischerboote und Fischmarkt liegen brach, hoch in der Luft rotieren gläserne Windräder, und am Boden tummeln sich zeckenartige, metallene Gebilde, deren Funktion strengster Geheimhaltung unterliegt. Dann aber werden die Inselbewohner vom Großkonzern STARFISH, der über die Insel herrscht und als Vorreiter grüner Energie gilt, aus ihren Wohnungen verdrängt, der Pachtvertrag der »Schwankenden Weltkugel« aufgekündigt, und in ihrer Schwester gehen rätselhafte Veränderungen vor. Das Leben scheint Klarissa erneut bestehlen zu wollen. Doch sie hat eine Ahnung, wo das Epizentrum des Schwankens zu finden ist.

Produktsicherheit

Hersteller: Frankfurter Verlagsanstalt GmbH
Anschrift: Arndtstraße 11
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Kontakt: literatur@fva.de

Personeninformation

Katharina Köller wurde 1984 in Eisenstadt/Österreich geboren. Sie studierte Philosophie und Schauspiel in Wien und arbeitet seit 2011 als Autorin und als Theatermacherin. 2016 gab sie ihr Debüt als Regisseurin und war u. a. Artist in Residence in Portugal und Litauen. Ihre Theatertexte wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem DramatikerInnen-Stipendium des BMUKK. »Was ich im Wasser sah« ist ihr erster Roman.

Pressestimmen

»Dass sie nicht erst mit dem Schreiben begonnen hat, spürt man in jeder vibrierenden Zeile. Es fällt schwer, beim Lesen Pausen einzulegen.«
Kurier

»Katharina Köller, Autorin und Theatermacherin, inszeniert bildstark, als würde sie Klarissas Filmaufnahmen in Text verwandeln. Sie erzählt metaphernreich, gerade dann, wenn es um die 'technischen' Aspekte des Wandels geht. Ästhetik liegt selbst noch in der Zerstörung. Das Natürliche und das Un-Natürliche, das Wirkliche und das Un-Wirkliche gehen ineinander über wie eine Welle in die andere.«
Literaturhaus Wien

»Realität oder Kopfspiel? Als Klarissa auf ihre Heimatinsel zurückkehrt, ist nichts wie zuvor. Katharina Köller spielt mit Metaphern, die immer wieder zu denken geben. Klare Leseempfehlung!«
GLAMOUR

»Köllers Sprache ist sinnlich und nüchtern zugleich. Die von ihr erzählten Ereignisse finden überall statt. Jetzt. Immer. Obwohl Köllers Figuren letztlich allesamt universelle Archetypen sind, versinkt ihre Erzählung niemals in Verallgemeinerungen. Die ganze Geschichte lässt sich als Metapher lesen, ist gleichsam eine Art surreales Märchen für Erwachsene und die Insel dient als universelles Mikrokosmos und ist letztlich eine weitere Hauptperson in dieser Geschichte.«

»Katharina Köllers Buch hat mich von der ersten Seite an berührt. Ich mag die Bildkraft und Sinnlichkeit ihrer Sprache, aber ich mag auch ihre Figuren und deren Vielschichtigkeit und Tiefenschärfe. Aus Klarissas Sicht erzählt, deren Blick der einer Filmerin ist, bekommen solche erzählerischen Qualitäten einen Doppelsinn. Kurz gesagt hat mich diese Erzählung von Anfang bis Ende überzeugt und ich empfehle sie herzlich zum Lesen.«
Blog »Sophasophien«

»Köllers Roman lebt insgesamt von seiner rhetorischen Vitalität, über weite Strecken lässt die stilistische Souveränität staunen.«
literaturkritik.de

»Katharina Köller erzählt in starken Bildern, die teils mythisch aufgeladen, teils schaurig dystopisch sind. Gleichzeitig bedient sich die Autorin verschiedenster Mittel zur Unterminierung und Relativierung alles Gesagten. So jongliert sie lustvoll mit Märchen-Phrasen und Werbetext-ähnlichen Formeln oder holt zwischendurch zu sprachkritischer Reflexion aus.«
Wiener Zeitung
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