Die Hindenburg

Höhepunkt und tragisches Ende der Zeppeline
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Buchprofile - Rezension
Großformatiger, reich bebilderter Band über die Geschichte der Luftschiffe und deren Ende mit der Hindenburg-Katastrophe.
Diese Darstellung beschränkt sich keineswegs auf den bekanntesten Vertreter der Zeppeline, das Luftschiff LZ 129 Hindenburg, wie es der Titel vermuten ließe. Freilich ist die "Hindenburg" der größte und modernste der zwischen 1890 und 1940 gebauten Zeppeline. Im Gegensatz zu dieser Klasse, der starren Luftschiffe, bei denen der Tragkörper aus einer Leichtmetallkonstruktion bestand, über die sich die mit Wasserstoffgas oder Helium gefüllte Hülle spannte, konkurrierten die sogenannten unstarren Luftschiffe, bei denen der der Druckunterschied zwischen Außenluft und Füllgas die Spannung hielt. Die Entwicklung der Zeppeline verlief nicht immer geradlinig. Geldmangel, Bürokratie und Unfälle führten immer wieder zu Rückschlägen. Es galt, qualifiziertes Personal zu schulen, Flugfelder, riesige Montagehallen und Ankermasten zu errichten. Dazu kamen Probeflüge und die Fortentwicklung der dabei gewonnenen Erkenntnisse. Die vielen Flüge machten die Zeppeline weltweit, besonders auch in den USA bekannt und führten zur Aufstellung regulärer Flugpläne, ja man dachte sogar an ein Weltluftverkehrsnetz. Diese Überlegungen fanden jedoch ein abruptes Ende: Am 3. Mai 1937 startete LZ Hindenburg von Frankfurt/M nach Lakehurst (bei New York). Kurz vor der Landung fing das Luftschiff aus nie ganz geklärter Ursache Feuer und brannte binnen Minuten vollständig aus. Von den 97 Menschen an Bord kamen 33 ums Leben. Diese Katastrophe bedeutete das schlagartige Ende der Zeppelin-Luftfahrt, zu dem auch der 2.Weltkrieg beitrug. Nach 1945 spielten Luftschiffe kaum noch eine Rolle und wurden durch das Flugzeug verdrängt. Der großformatige und mit zahlreichen Bilddokumenten ausgestattete Band ist für alle am Thema Interessierte ein "Muss".
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Artikelbeschreibung

Der Zeppelin LZ 129 »Hindenburg« war das größte Fluggerät, das sich jemals in die Lüfte erhoben hat, und die Reise in einem solchen Gigant war unvergleichlich luxuriös. Man überquerte den Ozean mit Stil - sogar ein Konzertflügel war an Bord. Michael Belafi legt den Fokus seines Buches auf die Faszination der Zeppeline sowie auf die Technik der »Hindenburg« - und dies in bislang meist unveröffentlichten bzw. nur selten gesehenen Aufnahmen. Ein außergewöhnlicher und eindrucksvoller Bildband über den Luxusliner »Hindenburg« - bis hin zum tragischen Unglück von Lakehurst und dem Ende einer einzigartigen Ära. Ein Zeitdokument!

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Personeninformation

Bélafi, MichaelMichael Bélafi ist profunder Kenner des Themas, hat über Jahrzehnte lang seltenes Material gesammelt und pflegt zudem weltweit Kontakte zu Archiven und Fachleuten.
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