Staatskunst

Sechs Lektionen für das 21. Jahrhundert
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Buchprofile - Rezension
Umfassende Studie über das Wesen von politischer Führung.
Henry Kissinger, Jahrgang 1923, überblickt als aktiver Politiker und als politischer Analyst fast das ganze 20. Jh. mit all seinen epochalen Umbrüchen. Was macht Staatskunst aus? Anhand von sechs bedeutenden Politikern, die er alle persönlich erlebt hat, versucht er Konzepte für politische Strategie und Führungskraft im internationalen Rahmen zu entwickeln. Konrad Adenauer und Charles de Gaulle stehen dabei für die europäische Nachkriegsordnung, US-Präsident Richard Nixon für weltumspannende Diplomatie, der Ägypter Anwar el-Sadat für Friedenspolitik im Nahen Osten, der erste Premierminister Singapurs Lee Kuan Yew repräsentiert den Aufstieg des südostasiatischen Stadtstaats und die "eiserne Lady" Margaret Thatcher steht für Härte und Nervenstärke in schwierigen Zeiten. In einer Mischung aus intensivem Quellenstudium, welches sich in einem umfangreichen Anmerkungsapparat niederschlägt, und seiner persönlichen Einschätzung der porträtierten Politiker versucht Kissinger das Zusammenspiel zwischen entschlossenem politischen Handeln von Führungspersönlichkeiten und dem "historischen Momentum" zu erklären. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen für die internationale Politik im 21. Jh. eine lehrreiche, aber auch anspruchsvolle Lektüre. Für größere Bestände.
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Artikelbeschreibung

Das Vermächtnis des Weltpolitikers und großen Staatsmannes (1923 bis 2023)

Henry Kissinger, Jahrhundertpolitiker und Friedensnobelpreisträger, Meister der Diplomatie und politischer Stratege, zeigt in diesem Alterswerk, was Staatskunst in Zeiten von Krise und Umbruch auszeichnet. Am Beispiel von sechs Staatenlenkern, denen er persönlich verbunden war - Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, Richard Nixon und Anwar el-Sadat, Lee Kuan Yew und Margaret Thatcher -, führt er uns vor, wie aus dem Zusammenspiel von Strategie, Mut und Charakter politische Führung erwächst. Und was wir heute, angesichts wiederaufflammender Großmachtkonflikte, von ihrer Staatskunst lernen können.

Ein beeindruckendes Vermächtnis, zeitlos und zugleich hochaktuell.

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Personeninformation

Henry Kissinger (1923 bis 2023) emigrierte 1938 in die USA. Er war Professor für Politikwissenschaft in Harvard, bevor er ab 1969 als Sicherheitsberater und 1973-1977 als Außenminister amtierte. Er gilt als Motor der Entspannungspolitik sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Henry Kissinger, der Prototyp eines "Elder Statesman", veröffentlichte umfassende politische Erinnerungen (in drei Bänden) und andere internationale Bestseller wie "China" (2011), "Weltordnung" (2014) und zuletzt "Staatskunst" (2022). Dr. Karlheinz Dürr studierte Politikwissenschaft und Anglistik in Konstanz und Tübingen. Er übersetzt Kinder- und Jugendliteratur, Politthriller und politische Sachbücher aus dem Englischen. Karsten Petersen studierte Elektrotechnik an der University of Delaware (USA). Er übersetzt seit vielen Jahren im Bereich Non Fiction Biografien und Sachbücher (Politik, Psychologie, Wirtschaft) aus dem Englischen. Sabine Reinhardus, Jahrgang 1958, studierte Modedesign an der UdK in Berlin und Literarisches Übersetzen in München. Sie übersetzt seit vielen Jahren Kinder- und Jugendbücher, aber auch Sachbücher aus dem Englischen, Französischen und Niederländischen. Sie lebt in Genf.

Pressestimmen

»Mit 99 Jahren legt der frühere US-Außenminister, der Welt-Stratege und politische Groß-Denker, noch mal nach: Mit einem Buch über Leadership, deutscher Titel: 'Staatskunst'.« ARD »ttt«
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