Unsere Mutter

Die Jüdin, die nicht hassen wollte
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Buchprofile - Rezension
Das Schicksal einer französischen Jüdin als Plädoyer gegen Antisemitismus und Hass.
Allan und Daniel Knoll, die Söhne von Mireille Knoll, wollen mit diesem Buch einerseits die Erinnerung an ihre grausam ermordete Mutter wachhalten, andererseits ein Plädoyer gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass festschreiben, das aufrütteln und nachdenklich stimmen soll. Als Mireille Knoll (1932-2018) am 23. März 2018 in ihrer Pariser Wohnung von einem ihr seit seiner Kindheit vertrauten Nachbarn mit dem Schrei "Allahu akbar" mit elf Messerstichen ermordet wurde, ging ein Aufschrei durch die französische Gesellschaft. Doch Antisemitismus und Rassismus wurden dadurch nicht gemildert, sondern durch die weltweit ausufernden Krisen noch verstärkt. Vielleicht gelingt es den Brüdern, mit dieser sehr persönlichen Familiengeschichte zu zeigen, wie bedrohlich und zerstörerisch alltägliches antisemitisches Denken und Handeln auf das individuelle Leben von Jüdinnen und Juden einwirkt – immens verstärkt seit dem Massaker der Hamas am 7.10.2023. Allan und Daniel Knoll erzählen die Lebensgeschichte ihrer Mutter, die dem Nazi-Regime entkam, während ihr Vater zeitlebens an den Erfahrungen im KZ Auschwitz gelitten hat. Doch diese traumatischen Erfahrungen blendeten die Eltern konsequent aus, besonders das Leben ihrer Mutter fand in der Gegenwart statt und nicht in der Vergangenheit. Mireille war eine lebensbejahende Frau, offen für alle Menschen, Religionen und Weltanschauungen. Das Bewusstsein, jüdisch zu sein, war zwar präsent, aber nicht zwanghaft und dominant. Sie war eine Weltbürgerin, die gerne reiste, die Menschen liebte und ihnen Vertrauen entgegenbrachte, was sich letztlich gegen sie wandte. – Ein sehr persönliches Buch, das für alle Büchereien zu empfehlen ist.
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Artikelbeschreibung

Ein Plädoyer gegen Hass und Antisemitismus - "Unsere Mutter" ist ein warmherziges Porträt über die ermordete Jüdin Mireille KnollSie hat ihnen die Tür geöffnet, und sie haben sie getötet, weil sie Jüdin war. Sie hieß Mireille Knoll und wurde im Alter von 85 Jahren in ihrem Appartement in Paris durch elf Messerstiche ermordet. Als bekannt wird, dass es sich um einen antisemitischen Akt handelt, finden im ganzen Land Kundgebungen statt.Allan und Daniel Knoll zeichnen das einfühlsame Porträt ihrer Mutter, einer lebensbejahenden Kosmopolitin, die den Holocaust überlebt hat und deren Tür stets offen für verschiedene Menschen, Religionen und Weltanschauungen stand. Sie erzählen ihre außergewöhnliche Familiengeschichte von Paris und Wien über Deutschland und Portugal bis nach Brasilien. Vor allem aber setzen sie ein Zeichen gegen den Hass.

Produktsicherheit

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Personeninformation

Allan und Daniel Knoll sind die beiden Söhne von Mireille Knoll. Mit ihrem Buch reagieren sie einerseits auf die Ereignisse in Frankreich, die dem Tod ihrer Mutter gefolgt sind, vor allem aber setzen sie ihrer Mutter ein Denkmal. Allan und Daniel Knoll sind die beiden Söhne von Mireille Knoll. Mit ihrem Buch reagieren sie einerseits auf die Ereignisse in Frankreich, die dem Tod ihrer Mutter gefolgt sind, vor allem aber setzen sie ihrer Mutter ein Denkmal.

Pressestimmen

"Eine einfühlsam geschriebene Familiengeschichte ... Packend!" Suzanne Krause, DLF Andruck, 23.09.24

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