Frieda, Nikki und die Grenzkuh

Eine urkomische Geschichte über Freundschaft, Streit und ein Kälbchen, das alle haben wollen!
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Buchprofile - Rezension
Spannende und witzige Geschichte über einen verschwundenen Jungen und ein zerstrittenes Dorf, in dem die Kinder und die Rinder die Erwachsenen dazu bringen, einen alten Streit zu beenden.
Frieda muss unbedingt ihren Freund Nikki finden, der erst seit Kurzem im Dorf bei seinen beiden "Tarnmüttern" lebt. Genau als die seit Generationen bestehende Fehde zwischen den zwei Dorfhälften zu eskalieren droht, ist er verschwunden. Aber erst einmal gibt es eine lange Rückblende, in der Frieda Nikki auch schon einmal suchen muss und in der ihre Lieblingskuh genau auf der Grenze ihr Kalb zur Welt bringt. Erst in der Mitte des Buches wird der Faden vom Anfang wieder aufgegriffen. Frieda vermutet die fiese Jella und ihre beiden Kumpane hinter Nikkis Verschwinden, doch dann tun sich die vier Kinder bei der Suche um Nikki zusammen. Bei der Aufklärung helfen Friedas souveräner Umgang mit digitaler Technik, die Rinder und Hühner, die in einem entscheidenden Moment genau wissen, was zu tun ist, und sogar die Erwachsenen beider Dorfteile. Am Ende kann der alte Streit beigelegt und sogar noch mehr erreicht werden. Kinder und Tiere als "Helden", Spannung, Humor und Komik, beiläufig auch Inklusion, Integration und Umkehrung von Geschlechterklischees, Seitenhiebe auf die Erwachsenenwelt mit Digitalisierung, Veganismus, Klima und Windkraft – alles ist drin. Der verschachtelte Aufbau erfordert aber Konzentration, so dass man das Buch am besten am Stück liest. Lesevergnügen für Geübte ab 9 Jahren.
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Extrablatt empfiehlt:

Wie wichtig ein demokratisches Miteinander ist, erzählt unterhaltsam der aktuelle Kinderroman von Uticha Marmon. Sie entführt ihre Leser*innen in ein Dorf namens Elend, das sich aufgrund eines langwierigen Streites in Nord- und Südelend trennt. Humorvoll, aber auch ernsthaft erzählt der Roman von den Konflikten und Vorurteilen, ohne dass den erwachsenen Figuren bewusst ist, wie sehr diese auch das Leben der Kinder belasten.

Artikelbeschreibung

* Ausgezeichnet mit dem Kirsten-Boie-Preis *

Niemand weiß, warum es mitten im Dörfchen Elend eine Grenze gibt. Seit Frieda denken kann, machen die Nord- und Südelender sich gegenseitig das Leben schwer. Nun bringt auch noch Kuh Angela aus Südelend genau auf der Grenze ihr Kälbchen zur Welt - und Kalbsvater ist Bronco aus Nordelend! Beide Seiten melden Besitzansprüche an, es kommt zu einer Kalbsentführung, Gülleschlacht und Dauerstress. Friedas Freund Nikki ist total genervt von den Streitereien. Als er eines Tages plötzlich mit dem Kalb verschwindet, müssen sich Nord- und Südelender gemeinsam auf die Suche machen ...

Mit vielen großartigen Illustrationen von Maja Bohn!

»Uticha Marmon erzählt scharfsinnig, eindringlich und komisch von großen Themen im Kleinen, von Krieg und Frieden, Besitzansprüchen und Geheimnissen.«
Aus der Jurybegründung für den Kirsten-Boie-Preis

Urkomisch, mit ganz viel Herz und herrlich schrägen Figuren!

Produktsicherheit

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Personeninformation

Uticha Marmon wurde 1979 in Berlin geboren. Sie studierte Dramaturgie, Vergleichende Literaturwissenschaft und Pädagogik und hat danach am Theater und in Verlagen gearbeitet. Heute arbeitet sie freiberuflich als Dramaturgin, Lektorin und Autorin. Ihr Kinderbuch "Mein Freund Salim" über einen syrischen Flüchtlingsjungen wurde 2016 mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet. Für "Das stumme Haus" erhielt sie 2020 den Hamburger Literaturpreis in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch.

Maja Bohn, geboren 1968 in Rostock, absolvierte eine Buchhändlerlehre und arbeitete mehrere Jahre im Verlagswesen, bevor sie an der Kunsthochschule in Berlin Weißensee studierte und mit einem Diplom in Kommunikationsdesign abschloss. Seitdem lebt und arbeitet sie als freie Illustratorin und Autorin in Berlin.

Pressestimmen

"ein[e] moderne, lustige und manchmal etwas schräge Abenteuergeschichte" KLÄX 20240912
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