Wohlstand für alle in einer gespaltenen Welt

Eine neue Ökonomie für die Mittelschicht, die Armen und unser Klima
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 17.11.2026

Artikelbeschreibung

Der Kampf gegen den Klimawandel, die Rettung der Demokratie und die Beseitigung der Armut sind globale Herausforderungen, die dringend bewältigt werden müssen. Doch die Staats- und Regierungschefs verfolgen diesbezüglich veraltete Strategien, die die Probleme nur verschärfen, statt sie zu lösen. Dani Rodrik, einer der führenden Ökonomen unserer Zeit, stellt in seinem bahnbrechenden Buch Wohlstand für alle in einer gespaltenen Welt gängige Lehrmeinungen infrage und präsentiert die kühne Vision einer anderen Globalisierung, in deren Rahmen die genannten Ziele erreicht werden können.

Eine Schlüsselrolle in Rodriks glasklarer und faktengesättigter Analyse spielen dabei neue Formen der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor sowie die starke Überzeugung, dass sich Wohlstand auch jenseits von »Global Governance« schaffen lässt. Vor dem Hintergrund akuter wirtschaftlicher, politischer und technologischer Entwicklungen - Handelskriege, Autoritarismus, KI - unterbreitet er ein ganzes Bündel konkreter Vorschläge, etwa zur Energie- und zur Arbeitsmarktpolitik. Die Zeit ist reif, die Weichen umzustellen, und die Mittel dazu haben wir an der Hand, wie Dani Rodrik in seinem ehrgeizigen und optimistischen Buch zeigt.

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Personeninformation

Dani Rodrik, geboren 1957 in Istanbul, ist der Ford Foundation Professor of International Political Economy an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University sowie ständiger Gastprofessor an der London School of Economics. Rodrik hat in Harvard und Princeton Politikwissenschaft und Ökonomie studiert und am Institute for Advanced Study sowie an der Columbia University gelehrt. Er war von 2021-2023 Präsident der International Economic Association, ist Mitglied der päpstlichen Akademie und hochdekoriert, u. a. mit dem Leontif-Preis, dem John-von-Neumann-Preis und dem Prinzessin-von Asturien-Preis. Berühmt geworden sind Rodriks »politisches Trilemma der Weltwirtschaft«, dem zufolge Demokratie, nationale Selbstbestimmung und Globalisierung nicht miteinander vereinbar sind, sowie seine These von der Hyperglobalisierung. Stephan Gebauer arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Übersetzer. Für Suhrkamp/Insel übersetzte er unter anderem Werke von Paul Mason, Quinn Slobodian, Branko Milanovic und Sebastian Smees Kunst und Rivalität ins Deutsche.

Pressestimmen

»Anregend!« The New Yorker 20260424
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