Das könnte Schule machen

Wie ein engagierter Pädagoge unser Bildungssystem revolutioniert
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Buchprofile - Rezension
Ein Leuchtturm in der Bildungslandschaft – Eigenmotivation statt Stress und Angst.
Mit Mut zum Umbruch, zu Mehrarbeit und Auseinandersetzung mit Kommunal- und Bildungspolitikern, aber auch mit viel fachlicher, kollegialer sowie kommunaler Unterstützung und Wertschätzung von Eltern und Schüler:innen ist Stefan Ruppaner in 17 Jahren die Etablierung einer besonderen Schule gelungen. Als Rektor einer Grund- und Hauptschule in Baden-Württemberg entwickelte er mit Eigeninitiative und Herzblut für seine Schüler:innen eine Modellschule, die sich die Lücken der Bildungspolitik zunutze machte. Inspiriert durch den Film "Treibhäuser der Zukunft" schuf er eine Bildungsstätte (fast ganz) ohne Frontalunterricht mit Wohlfühlambiente. Achtsamkeit, individuelles Lerntempo und entsprechende Förderung, Lehrer:innen mit Berater- und Helferfunktion, ansprechende, offene Gebäude ohne klassische Unterrichtsräume, aber mit besonderer Ausstattung laden zum Lernen ein. Die Schmetterlingspädagogik mit den Grundpfeilern Selbstorganisiertes lernen (SoL) und Lernen durch Erleben (LdE) macht Ruppaners Schulentwicklung von Grund- und Hauptschule bis zur Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe zu einem Leuchtturm der Bildungslandschaft: So kann Freude am Lernen gelingen! – Ein toller Impuls zur Unterrichtsveränderung, ohne die auftretenden Schwierigkeiten zu verharmlosen! Sehr empfehlenswert, allerdings für größere Bestände.
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Artikelbeschreibung

Ein richtungsweisendes Buch für die Schule von morgen

Zur Schule gehen ohne Angst und Stress, dafür mit viel Eigenmotivation, Lernerfolg und Freude? In der vielfach ausgezeichneten Alemannenschule in Baden-Württemberg ist das bereits gelebte Realität. Schulleiter Stefan Ruppaner hat im öffentlichen Schulsystem eine neue Schulform etabliert, ohne Frontalunterricht, ohne feste Prüfungstermine, ohne Klassenzimmer. Stattdessen leben Kinder und Lehrkräfte gegenseitige Wertschätzung, Kreativität, Freiheit und moderne Unterrichtsmethoden, losgelöst von unserem gängigen Schulmodell. In «Das könnte Schule machen» erzählt der Pädagoge, wie seine Schule der Zukunft Realität geworden ist und welche Veränderungen nötig sind, um sie überall möglich zu machen. Denn: Wir brauchen nicht weniger als eine Revolution, um unseren Kindern das Lernen zu ermöglichen, das sie verdienen!

Mit einem Nachwort von Reinhard Kahl

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Personeninformation

Stefan Ruppaner wurde 2005 Rektor der Alemannenschule Wutöschingen, die zu den innovativsten Schulen weltweit gezählt wird. 2019 und 2021 ist sie Preisträgerschule des Deutschen Schulpreises. Die Abkopplung des Lernens von Zeit und Raum wurde hier weitgehend umgesetzt. Stefan Ruppaner gehört zu den Begründern der Schmetterlingspädagogik, die das selbstorganisierte Lernen mit digitalen Werkzeugen ermöglicht. Seit 2017 ist er Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Genossenschaft Materialnetzwerk eG, die sich zum Ziel gesetzt hat, OER-Lernmaterialien zum Selbstorganisierten Lernen in höchster Qualität für alle kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Anke Willers ist Journalistin und Buchautorin. Jahrelang war sie leitende Redakteurin bei der Zeitschrift ELTERN family und hat dort als Kolumnistin über ihren Familienalltag geschrieben. Heute arbeitet sie auch für die BRIGITTE. 2019 erschien ihr Buch «Geht's dir gut oder hast du Kinder in der Schule?», in dem sie von ihrem Dasein als unfreiwillige Hilfslehrerin erzählt. Anke Willers ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und lebt in München.

Pressestimmen

Ein bisschen liest sich Stefan Ruppaners Buch wie eine Gebrauchsanweisung zur Revolution. Badische Zeitung 20250327

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