Die Erfindung der Tochter

Von Rebellinnen, Erbinnen und Ungewollten
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 13.11.2026

Artikelbeschreibung

«Wir reden über Mütter und über Familie. Aber was macht das Tochtersein mit uns? Gunda Windmüller zeigt, wie viel Macht in dieser scheinbar selbstverständlichen Rolle steckt - und nimmt sie auseinander.» Mareike Fallwickl

Jede Frau ist eine Tochter - ein Leben lang. Und doch gilt das Tochtersein bis heute als Privatsache. Während wir über Mutterschaft und Gleichberechtigung diskutieren, bleibt die Figur der Tochter erstaunlich unsichtbar. Dabei wurde sie über Jahrtausende geformt: in Mythen und Religionen, in Erbordnungen und Familien, auf Shakespeares Bühne ebenso wie in unseren Vorstellungen von Liebe, Gehorsam und Fürsorge. Die Tochter ist keine bloße Verwandtschaftsbezeichnung, sondern eine kulturelle Erfindung - und eine der wirkmächtigsten Figuren patriarchaler Ordnung.

Mit erzählerischer Kraft und überraschenden historischen Funden zeigt Gunda Windmüller, wie das Tochtersein unser Verständnis von Familie, Weiblichkeit und Freiheit bis heute prägt. Ein kluges Buch, das sichtbar macht, was uns so selbstverständlich erscheint, dass wir es kaum noch sehen.

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Personeninformation

Gunda Windmüller, geboren 1980, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und hat als Journalistin für u.a. Zeit Online und Welt kmpkt geschrieben. Gemeinsam mit Katja Berlin hostete und produzierte sie den Podcast Fix&Vierzig. Ihr erstes Sachbuch Weiblich, ledig, glücklich - sucht nicht erschien 2019 bei Rowohlt, 2025 folgte Yoga. Wie es wurde, was es ist. Kulturgeschichte eines globalen Phänomens.

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