Und wir versprachen uns ein Morgen

Roman | Ein Roman wie ein Kaleidoskop aus Geschichten
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Buchprofile - Rezension
Die Geschichte einer großen Liebe in Kriegszeiten hilft zwei Menschen in der Gegenwart aus ihrer Einsamkeit.
Jesca arbeitet in einem Entrümpelungsunternehmen und findet eines Tages in einem Karton einen Diamantring. Fasziniert möchte sie die Geschichte des Rings kennenlernen und nimmt ihn an sich. Beobachtet wird sie dabei von einem schweigsamen Außenseiter, dem Fahrradkurier Richard. Doch auch er ist gebannt und hilft Jesca, nach weiteren Dokumenten und Briefen zu forschen. Sie treffen auf den 100-jährigen Sören in einem Altenheim, von dem sie die Geschichte der großen Liebe seines Freundes, des Gutsbesitzersohns Claus, und des Dienstmädchens Marie während des Zweiten Weltkriegs erfahren. Der Bericht des alten Mannes, der so viele Verluste ertragen musste, lässt die beiden erkennen, dass „das Leben überlebbar war, vielleicht sogar lebenswert“. Aus wechselnder Perspektive erfahren die Lesenden die Liebesgeschichte von Claus und Marie im Krieg, das lange, schwierige Leben des homosexuellen Sören und die Geschichte der beiden modernen Protagonisten Jesca und Richard. Sehr empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Tagtäglich sichtet Jesca bei ihrer Arbeit in einem Entrümpelungsunternehmen das Hab und Gut anderer Leute. In einem Karton voller Erinnerungsstücke stößt sie auf einen alten Diamantring, der sie auf unerklärliche Weise anzieht. Als sie Richard kennenlernt, der wie sie in seiner Einsamkeit gefangen ist, beginnen sie den Spuren des Rings zu folgen - bis in ein Kölner Pflegeheim, in dem der fast hundertjährige Sören lebt. Er erzählt ihnen von einer außergewöhnlichen Liebe, die 1944 in Schleswig-Holstein, unweit von Kiel, ihren Anfang nahm und deren einziger verbliebener Zeuge Sören ist. Sein Blick zurück auf ein Leben voller Sehnsucht und Verrat, Hoffnung und Verlust bringt auch in Jesca und Richard etwas in Bewegung.

Ein berührendes Kaleidoskop aus Geschichten, die sich zu einem wunderschönen Bild zusammensetzen, und zugleich ein poetischer, multiperspektivischer Generationenroman über Liebe, Verlust und die heilende Kraft von Erinnerungen - für Leser:innen, die emotionale Tiefe, literarische Qualität und gesellschaftliche Relevanz suchen.

Inken Witt beleuchtet in ihrem Roman ein ganzes Netz von Menschen, die durch die Liebe und deren Verlust verbunden sind. Wir haben die Autorin gefragt, was diese Geschichte(n) inspiriert hat.

»Der Mut zu lieben, obwohl man die Menschen, denen man sich so verbunden fühlt, jederzeit verlieren kann, hat mich schon immer tief beeindruckt. Es fasziniert mich, wie vielgestaltig Liebe ist, wozu sie uns bewegen, wie unerreichbar sie erscheinen kann - sei es aufgrund der eigenen Biografie oder der Traumata der Eltern- und Großelterngeneration. Und so wollte ich beschreiben, welchen Schmerz und welchen Schaden ihre Abwesenheit verursachen kann, vor allem aber, dass die Liebe heilen kann.«

»In einer brutalen und verzweifelten Welt beschwört Inken Witt in ihrem Buch die Hoffnung auf Liebe als die einzige Kraft, die diesen Wahnsinn zusammenhält.« Anna Böger

»Dieses Buch hat etwas in mir berührt, das nicht nur mir gehört - sondern allen Menschen, die je geliebt, gehofft und verloren haben.« Florian Gottschick

Produktsicherheit

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Personeninformation

Inken Witt hat zahlreiche Hör- und Drehbücher geschrieben sowie bei deren Entwicklung beraten - von Krankenhausserie bis Kinderkrimi, von Seifenoper bis Superheldenabenteuer. Die Autorin unterrichtet Drehbuchentwicklung, arbeitet als Coachin und glaubt fest an die Kraft von Geschichten. Mit ihrer Familie lebt sie in Kiel.

Pressestimmen

»Eindringlich, mit einer introspektiven, kraftvollen Erzählweise, emotionaler Tiefe und großem Einfühlungsvermögen haucht die Autorin ihren Romanfiguren Leben ein.« Der Kultur Blog 20260407

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