Wie wir die Rechte unserer Kinder stärken in einer Welt, die für Erwachsene gemacht ist, und warum das die Sache für alle besser macht

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Buchprofile - Rezension
Erwachsene müssen Kinder ernst nehmen und fair behandeln, sei es in der Schule, in der Politik oder im sozialen Umgang miteinander.
Die Erziehungsberaterin fordert gleich auf den ersten Seiten radikale Herangehensweisen, um Kindern mehr bzw. überhaupt Rechte zugutekommen zu lassen. Hervorstechend sind: Kinder gehören sich selbst, nicht ihren Eltern. Sie sollten das Wahlrecht haben und Schulen sollten Kinder lernen lassen, was sie interessiert. Ursache für die Benachteiligung, strukturelle Diskriminierung und Unterdrückung ist die Vorherrschaft durch Erwachsene, die auch verlangen, dass Kinder sich ihren Erwartungen und Umwelten anpassen. Sie müssen die Macht der Gesetze sowie formale Übereinkünfte und entsprechende Verhaltens-, Glaubens- und Politikmuster von Lehrern, Ärzten, Sozialarbeitern anerkennen und annehmen. All diesen Beschränkungen hält die Autorin die 54 Artikel der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen vor Augen. Dennoch fragt man sich: Ist die geschilderte Lage der Kinder wirklich so schlimm? So schrecklich? Gibt es um uns herum überhaupt noch zufriedene und glückliche Kinder? Man kann sich auf Rickmans Analyse und Forderungen einlassen und seine persönlichen Schlussfolgerungen ableiten. Vielleicht ist in Wirklichkeit nicht alles schlimm und deprimierend, denn Eltern haben auch Mut und Zuversicht, für ihre Kinder das Beste zu wollen.
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Artikelbeschreibung

Warum Kinderrechte uns allen nützen. Das erste umfassende Buch zum Thema für Eltern und alle, die Kinder und ihre Bedürfnisse ernst nehmenIn ihrem einfühlsamen Plädoyer zeigt die Kinderrechtlerin Eloise Rickman, wie eine Welt aussehen kann, in der Kinder so ernst genommen werden wie Erwachsene. Nicht zuletzt die Pandemie machte sichtbar: Als schwächste Gruppe erleben Kinder Diskriminierung in allen Lebensbereichen - von reformbedürftigen Schulen über steigende Kinderarmut bis hin zu Wahlsystemen, in denen ihre Stimme nicht zählt. Doch all das ist kein Naturgesetz. Wie können wir das Verhältnis zu unseren Kindern so gestalten, dass sie ihre Potenziale frei entfalten können? Rickman macht sich anhand von zehn fundierten Ideen stark für ein faires Miteinander. Ein radikal hoffnungsvolles Buch mit praktischen Anregungen für Eltern, Familien und alle, die Kindern mehr zutrauen.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Vilshofener Straße 10
DE-81679 München
Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Eloise Rickman ist Autorin und arbeitet in der Erziehungsberatung. Sie studiert Kinderrechte am UCL Institute of Education und hat einen Abschluss in Sozialanthropologie von der Universität Cambridge. Im Zentrum ihrer praktischen und wissenschaftlichen Arbeit steht die Frage, wie Familienpraktiken die Gesellschaft prägen und wie eine kindergerechtere Welt aussehen könnte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in London. Stephanie Singh, Jahrgang 1975, Übersetzerin von Elisabeth Badinter, Michel Onfray, Stephane Courtois, Yves Grevet, James Patterson.

Pressestimmen

»Rickman verweist mehrfach auf die UN-Kinderrechtskonvention. Darauf aufbauend entwickelt sie Ideen, die nicht nur Eltern, sondern der gesamten Gesellschaft einen Blick in eine gerechtere Zukunft weisen - von einer liebevollen Pädagogik über das allgemeine Wahlrecht bis hin zum Klimaschutz.« Lea Wintterlin, Philosophie Magazin, 01.12.25 »Ein lesenswertes Manifest nicht nur für Eltern, sondern vor allem auch für politische Akteur:innen.« Anne-Katrin Weber, Deutschlandfunk Andruck, 14.04.25 »Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für die Belange von Kindern einsetzen.« Clara Lemke, PEKIP-Info. 01.05.2025
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