Manfred - Bekenntnisse eines Außerirdischen

Roman
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Buchprofile - Rezension
Ein außerirdischer Agent mischt sich in das Leben eines Erdlings ein, um eine für seine Zivilisation drohende Gefahr ausfindig zu machen.
Manfred hat seine Karriere im IT-Bereich versemmelt, lebt von gelegentlichen Jobs, trinkt zu viel und hat keine Freundin. Trotzdem wird das Auswärtige Amt einer fremden Zivilisation auf ihn aufmerksam. Etwas im Umfeld Manfreds droht auf den Zutreffenden Gedanken zu kommen, der einen Verbindungstunnel zwischen den beiden Zivilisationen öffnet. Also nistet sich der Agent Zorrgh in Manfreds Gehirn ein, um die Ursache des durch die Bedrohung ausgelösten Alarms ausfindig zu machen. Während die Gedanken und Unternehmungen Manfreds manipuliert und begleitet werden, reflektiert Zorrgh frühere Einsätze, bei denen sowohl der Maler Hieronymus Bosch als auch der Philosoph Descartes als Bedrohungen ausgeschaltet wurden. Lehrs Buch ist voller Ironie, verbunden mit einer humorvollen Sprache. Die Geschichte wird konsequent aus der Sicht des außerirdischen Agenten erzählt und schafft somit Distanz zum Erdenleben. Aufgrund seiner philosophisch-historischen Anspielungen und einer komplex konstruierten Handlung, die sich im Kern um die Frage dreht, ob Körper und Geist eine Einheit bilden, verlangt die Geschichte den Leser:innen einiges an Aufmerksamkeit ab.
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Artikelbeschreibung

Über die Grenzen menschlicher Erkenntnis - ein irrwitziger Roman von Thomas LehrManfred ist ein höchst durchschnittliches Exemplar der Gattung Homo sapiens. Anfang 30, blass und schmerbäuchig lebt er einsam im Homeoffice. Und dennoch löst er intergalaktischen Alarm aus. Wieso sollte gerade er - wie vor ihm Descartes oder Einstein - die Fähigkeit haben, die Existenz der Außerirdischen zu entlarven? Der Außerirdische Zorrgh ergreift Besitz von Manfreds Bewusstsein, um den Grund herauszufinden. Er boostert Manfred und schon bald nimmt dieser Kontakt zu seiner - nicht ganz so harmlosen - Jugendliebe Sabine auf. Bis hin zu einem furiosen Finale ahnt Zorrgh nicht, wie nah ihn die beiden an seine eigenen Grenzen bringen werden. Der irrwitzigste Roman, den Thomas Lehr je geschrieben hat.

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Personeninformation

Thomas Lehr, 1957 in Speyer geboren, lebt in Berlin. Bei Hanser erschienen u.a. Größenwahn passt in die kleinste Hütte (Kurze Prozesse, 2012), die Novelle Frühling (2019) sowie die Romane September. Fata Morgana (2010), 42 (2013), Zweiwasser (2014), Nabokovs Katze (2016), Schlafende Sonne (2017), Die Erhörung (2021) und Manfred - Bekenntnisse eines Außerirdischen (2023). Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Berliner Literaturpreis, dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Bremer Literaturpreis, dem Spycher-Literaturpreis sowie dem Kranichsteiner Literaturpreis.

Pressestimmen

"Im irrwitzigen Science-Fiction-Roman des in Speyer geborenen Großschriftstellers Thomas Lehr besiedelt ein Außerirdischer den Kopf einer jämmerlichen Gegenwartsgestalt. Ein gelehrtes Vergnügen. Ein echter Thomas Lehr. Der Berliner ist der Pfälzer James Joyce." Markus Clauer, Die Rheinpfalz, 08.11.23
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