Echo Mountain

Ellie geht ihren eigenen Weg
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Buchprofile - Rezension
In der Wildnis Maines entdeckt ein Mädchen, dass es so viel mehr kann, als alle ihr zugetraut haben.
Die zwölfjährige Ellie lebt mit ihrer Familie glücklich in einer kleinen Hütte am Echo Mountain, abseits der modernen Zivilisation. Ihr Vater, ein Schneider, und ihre Mutter, eine Lehrerin, sind hierher mit ihrer Schwester, ihrem Bruder und ihr aus der Stadt geflüchtet, nachdem der Börsenkrach 1929 ihnen ihre Lebensgrundlage in der Stadt entzogen hat. Während Ellie und ihr Vater das Leben hier genießen, haben es ihre Mutter und Schwester schwer, sich an ein Leben ohne Luxus zu gewöhnen und auch ihr kleiner Bruder fühlt sich zu wenig beachtet. Als in dieser Situation ihr Vater nach einem Unfall ins Koma fällt, beschließt Ellie zu handeln. Sie macht sich auf die Suche nach einem Heilmittel. Inmitten der erhabenen Natur des Echo Mountain trifft sie auf die "Anderen" - die alteingesessenen Bewohner auf der anderen Seite des Bergs. Einer hatte ihr immer wieder kleine Geschenke hinterlassen, aber sich nie gezeigt. Und eine andere, die "Hexe" Cate, könnte vielleicht dem Vater helfen - doch zuerst braucht sie selbst Ellies Hilfe. - In den USA und auch in Deutschland wurde Echo Mountain sehr für seine lyrische Sprache und die Zeichnung der Charaktere gelobt. Die Übersetzung von Birgitt Kollmann ist hervorragend gelungen, aber so richtig will der Funken nicht überspringen. Zu lyrisch, zu behäbig kommt die Erzählung trotz kurzer Kapitel daher. Es ist darum eher ein Buch, das Eltern mit ihren Kindern gemeinsam lesen können, damit sie auch an der Lektüre dranbleiben.
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Buchclub „Bücher & Kekse“ empfiehlt:

Ellie und ihre Familie leben in den Bergen von Echo Mountain. Ellie liebt die Natur und ist dort glücklich. Bis ihr Vater eines Tages verunglückt und ins Koma fällt. Sie macht sich selbst für den Unfall verantwortlich und begibt sich auf die Suche nach einem Heilmittel für ihren Vater. Sie findet dadurch neue Freunde, hilft anderen, erlebt einige Abenteuer. Aber das Wichtigste ist, sie lernt auf sich selbst zu vertrauen.
Ich finde „Echo Mountain“ hat ein wunderschönes Cover und auch die Geschichte ist richtig schön. Sie spielt in den 1930er Jahren, in der Zeit der Weltwirtschaftskrise. Ellies Eltern verlieren deswegen ihre Arbeit in der Stadt und die ganze Familie zieht in die Berge. Dort neu anzufangen ist für alle eine schwere Zeit und mit schwerer Arbeit verbunden. Doch Ellie ist glücklich, so mitten in der Natur. Als Ellies Vater verunglückt, versucht sie trotzdem optimistisch zu bleiben und ihm zu helfen.
Das Buch ist empfohlen ab 11 Jahren, aber ich denke, dass es nicht für alle in diesem Alter geeignet ist. Ich würde es eher ab 13 Jahren empfehlen, wenn man etwas mehr über die geschichtlichen Hintergründe der Weltwirtschaftskrise weiß und wie das Leben zu dieser Zeit war. Dann versteht man die Geschichte besser und kann sich besser hineinversetzen. Ansonsten fand ich das Buch aber sehr spannend und abenteuerlich und empfehle es unbedingt weiter.
(Jasmin, 14 Jahre)


Buchclub „Bücher & Kekse“ , unser Leseclub für Kinder und Jugendliche
Angelika Rockenbach empfiehlt:

Ellies Familie versucht - getrieben vor der wirtschaftlichen Not der 30er Jahre - fern der Stadt im ländlichen Maine eine neue Existenz aufzubauen. Als der Vater nach einem schlimmen Unfall ins Koma fällt, scheinen alle Hoffnungen auf einen Neubeginn zerstört. Doch Ellie, die im Gegensatz zur Mutter und zur Schwester von der sie umgebenden unberührten Natur fasziniert ist, will nicht aufgeben. Auf ihrer Suche nach einer Heilmethode wird sie viele ungewöhnliche Wege gehen und viele Widerstände überwinden müssen. Dabei findet sie neue Freunde und Menschen, die sie in ihrer Hoffnung auf ein gutes Ende bestärken und unterstützen.

Artikelbeschreibung

Inmitten der wilden Schönheit der Natur lernt Ellie, gegen alle Widerstände auf sich selbst zu vertrauen. Lauren Wolk über ein mutiges MädchenEllie liebt das Leben am Echo Mountain. Zwischen Balsamtannen, Wildbienen und Bergbächen finden sie und ihre Familie ein Zuhause, müssen dafür aber auch hart arbeiten. Als ein schrecklicher Unfall geschieht und der Vater ins Koma fällt, begibt sich Ellie auf die Suche nach einer Heilmethode. Eine Suche, die die Geschichten des Berges und seiner Bewohner zum Vorschein bringt und die sie bis zur alten Cate führt. Diese ist bekannt für ihr Heilwissen, benötigt aber selbst dringend Hilfe. Mit Mut und Beharrlichkeit versucht Ellie, die Menschen zu retten, die ihr am meisten bedeuten, und lernt, gegen alle Widerstände auf sich selbst und ihre Intuition zu vertrauen.

Produktsicherheit

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Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Lauren Wolk ist Schriftstellerin, Dichterin und bildende Künstlerin. Sie studierte Literatur an der Brown University und arbeitete u. a. als Redakteurin, Feuilletonistin, Lehrerin und stellvertretende Leiterin des Cultural Center of Cape Cod. Dort lebt sie auch mit ihrer Familie. Für ihr Jugendbuch-Debüt »Das Jahr, in dem ich lügen lernte« (2017) erhielt sie den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Es folgten »Eine Insel zwischen Himmel und Meer« (2018, Reihe Hanser bei dtv) und »Echo Mountain« (2021). 2025 erschien ihr Roman »Der Sommer, in dem der Blitz mich traf«. Birgitt Kollmann studierte Englisch, Spanisch und Schwedisch in Heidelberg. Sie arbeitet als freie Übersetzerin aus dem Englischen und Spanischen und lebt an der Hessischen Bergstraße. Für Hanser hat sie u. a. schon Michael Gerard Bauer, Clay Carmichael, Jenny Han, Alison McGhee, Jacqueline Kelly, Sally Nicholls, Joyce Carol Oates, Juan Villoro, Sarah Weeks, Lauren Wolk und Katya Balen übersetzt. Sie wurde zweifach mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis und 2019 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Pressestimmen

"Ellies Verständnis der Zusammenhänge deutet früh an, dass da ein Mädchen mit heilenden Kräften heranwächst. Daher rührt die bisweilen regelrecht lyrische Sprache, die Birgitt Kollmann für das amerikanische Original gefunden hat. Wolk wiederum findet auch eine Sprache für die Sprachlosigkeit zwischen Ellie, ihrer älteren Schwester Esther und ihrer Mutter." Eva-Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.9.21 "Herzergreifend!" Britta Selle, MDR KULTUR, 1.4.2021 "Lauren Wolk erzählt so eindringlich von Glück und Unglück, Schmerz und Traurigkeit, Verzicht und Verantwortung, aber auch von großer Liebe und Zuversicht, dass man immer wieder berührt ist. Das hat viel mit dem poetischen Ton der Autorin zu tun wie auch mit der sehr einfühlsamen Übersetzung von Birgit Kollmann. Ellie erzählt mit fester, starker Stimme ..., sie findet zarte Bilder für ihre hochsensiblen Empfindungen." Sylvia Schwab, Deutschlandfunk Kultur, 26.6.2021 "Erwachsene, die im Koma liegen, an lebensgefährlichen Infekten laborieren und unter schweren Verlusten leiden. Ein Kind, das unter einer vermeintlichen Schuld und einem realen Gewissenskonflikt ächzt. Das klingt nach deprimierender Kost. Und doch ist Lauren Wolk ... ein herzerwärmendes, atmosphärisches und optimistisches Buch gelungen. Das liegt an der sinnlichen Sprache ... . Und vor allem am animistischen Touch, mit dem Ellie die Welt wahrnimmt. ... Fürsorglich und sensibel sein und zugleich mutig und tatkräftig." Gunda Bartels, Tagesspiegel Online, 31.3.2021 "Wenn Birgitt Kollmann ein Buch übersetzt hat, kann es nicht ... schlecht sein. ... Ellie ist wirklich ein liebenswertes Mädchen ... . Ein schönes Buch für alle, die Tiere lieben." Agnes Sonntag, Spiegel Online, 30.3.2021 "Lauren Wolks Sprache hat auch in der gelungenen Übersetzung von Birgitt Kollmann einen ganz eigenen Rhythmus, fast wie ein Gedicht ... Mit der Begegnung zwischen Ellie und Cate kommt ... ein scharfer Witz hinzu und die Geschichte nimmt an Fahrt auf. ... Ein Buch zum Abtauchen in eine völlig andere Welt." Katharina Mahrenholtz, NDR Kultur, 29.3.2021 "Es ist eines meiner Lieblingsbücher dieses Frühjahrs, ich habe es im Rausch in einer Nacht durchgelesen. ... Das Buch ist einfach toll. Der erste Teil ist wie ein langer ruhiger Fluss. Sehr viel Naturbeschreibung, Gedanken und dann kommt Fahrt auf, als Ellie die alte Frau auf dem Berg trifft ... Die Handlung wird rasant ... Ich bin gerne in Ellies Kopf eingetaucht." Katharina Mahrenholtz, NDR Kultur, 27.3.2021 "Die Erzählung entwickelt sich zu der ungewöhnlich komplexen Geschichte eines Mädchens, das mit allen Sinnen das Leben um sich herum erfahren, begreifen, verstehen und verändern möchte. Die Welt der Gefühle und Gedanken wird mit großer Liebe fürs Detail beschrieben. ... Eine stilsichere Sprache mit sehr poetischen Sprachbildern. Dadurch erscheint der schwere Weg Ellies zu größerer Klarheit über das Leben und zu mehr Vertrauen zu sich selbst geradezu in einem naturphilosophischen Licht. Übersetzerin Birgitt Kollmann überträgt diese traurigschöne Melodie aus Naturbeschreibung, gesprochener Sprache und den Selbstreflexionen der jungen Erzählerin nahtlos ins Deutsche." Siggi Seuß, Süddeutsche Zeitung Online, 11.03.2021 "Ellie scheut vor wenig zurück. ... Ein Mädchen mit ungewohnten Ideen und enormer Tatkraft." Roswitha Budeus-Budde, 3sat Kulturzeit, 5.3.2021 "Ein großartiger Roman, ... sprachlich unglaublich gut. ... Es geht natürlich auch um emanzipierte Frauen. Es ist absolut aktuell, es ist keine Weltflucht, sondern es ist ein Buch gegen die Entfremdung der Moderne von der Umwelt und deswegen ein Buch, das zur Pandemie, aber auch für die Generation Fridays for Future wunderbar passt." Christiane Raabe, Deutschlandfunk, 6.3.2021 "Eine Geschichte über Mut und Schuld und über die Kraft von Neugier und Starrsinn." LUCHS-Jury, Die ZEIT, 4.3.2021
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