Federnlesen

Vom Glück, Vögel zu beobachten
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Buchprofile - Rezension
Anregungen zu begeisternden Naturbeobachtungen.
Die preisgekrönte Journalistin Johanna Romberg ist auch Hobby-Ornithologin. Zusammen mit 100.000 Beobachtern ist sie bei Vogel-Facebook registriert und gibt ihre Beobachtungen ein: Wann sah sie im Februar die ersten heimkehrenden Kraniche, wie funktionierte vor Ort die Zusammenarbeit von Landwirten und Naturschützern oder welchen Vogelgesang konnte sie um 4 Uhr morgens in der Lüneburger Heide mit akustischen Geräten registrieren. Die Autorin bezeichnet sich selber als keine besonders systematische Vogelkundlerin. Hier wollte sie zunächst nur 12 Kapitel verfassen. Da kamen ihr aber andere Beobachtungsergebnisse in die Quere und so hat sie diese Vogelgeschichten auch aufgeschrieben und präsentiert sie in den kürzeren mit "zugeflogen" betitelten Kapiteln. Aus diesem vielseitigen Lesebuch sticht ein Kapitel besonders hervor: die Frankfurter Spezialklinik für verletzte, kranke Mauersegler, die auf 180 qm Klinikfläche operiert, gepflegt, mit Feldgrillen und Wachsmottenlarven ernährt und dann mit Hilfe von Physiotherapie nach langer Boxenruhe wieder zum Fliegen trainiert und auf eine Entlassung vorbereitet werden. - Die Autorin möchte die Leser mit dieser Vorstellung der vielen einheimischen Vögel von Kiebitz über Rotkehlchen bis Turmfalke oder Spatzen und Meisen zu begeisternden Naturbeobachtungen anregen. Eine Bereicherung!
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Artikelbeschreibung

Vögel beobachten, Natur verstehen: Wie ein unscheinbares Huhn das Leben verändert und die Faszination für Rotkehlchen, Kiebitz & Co. zum täglichen Glücksmoment macht.Was macht das Glück des Vogelbeobachtens aus? Zwischen Lüneburger Heide, Ruhrgebiet und Helgoland öffnet sich eine Welt, die im ersten Moment unscheinbar wirkt - und doch voller Wunder steckt. Johanna Romberg nimmt uns mit auf ihre ganz persönliche Entdeckungsreise: Vom ersten Fernglas in Kindertagen bis zu den Fragen, die uns die Ringeltaube heute stellt. Mit feinem Gespür für Details und einer Prise Selbstironie erzählt sie, wie Vogelstimmen zum Soundtrack des Alltags werden, warum das Bestimmungsbuch Was fliegt denn da? mehr als nur ein Nachschlagewerk ist und wie sich Artenvielfalt, Klimawandel und Artenschutz im eigenen Garten zeigen. Hier geht es nicht um Rekorde oder Listen, sondern um das Staunen, das Wiedererkennen, das Verlieren und Wiederfinden. Ob es um den Zauber der Mauersegler, das augenzwinkernde Training mit Meisen oder die bittersüße Wahrheit des Artenschwunds geht - dieses Buch macht Lust, die Natur vor der eigenen Haustür neu zu entdecken. Wer Vögel liebt, findet hier Inspiration, Wissen und eine Einladung, den eigenen Blick zu schärfen - für das, was da draußen singt, fliegt und manchmal auch einfach nur rätselhaft schweigt.

Produktsicherheit

Hersteller: Bastei Lübbe AG
Anschrift: Schanzenstr. 6-20
DE-51063 Köln
Kontakt: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

Personeninformation

Johanna Romberg, Jahrgang 1958, wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte Schulmusik und Hispanistik in Köln und Sevilla, bevor sie 1985/1986 die Henri-Nannen-SChule besuchte und sich zur Journalistin ausbilden ließ. Seit 1987 ist sie Redakteurin und Autorin des Magazins GEO. Für ihre Reportagen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem zweimal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Georg Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus und dem Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Johanna Romberg hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Lüneburger Heide.

Pressestimmen

"Ein Glücksfall von Sachbuch, zu lesen wie ein Roman." Christian von Zittwitz, Buch Markt, Januar 2018 "Journalistin und Hobbyornithologin Johanna Romberg schult in ihrem wunderbar erzählten Sachbuch unseren Blick für heimische Vögel - spielerisch und informativ!" CORA REMMERT, FÜR SIE, 10.09.2018 "Zwar erfahren wir, mit welchen Eselsbrücken das Erlernen von Vogelstimmen am besten gelingt und warum der Vater der Autorin in jeder Blaumeise Franz Josef Strauß entdeckte. Solche Kauzigkeiten stehen allerdings Kapiteln gegenüber, in denen es fundiert und unbequem zur Sache geht." KAI SPANKE, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 23.03.2018

Bewertungen

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