Zwei Seiten eines Augenblicks

»Die preisgekrönte Valentine kehrt mit einem zu Tränen rührenden und wunderschön geschriebenen Buch in die Welt der Jugendliteratur zurück.« The Guardian
16,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Elk und Mab sind Freundinnen, doch irgendwann verliebt sich Elk in den großen Bruder von Mab. Ein folgenschwerer Unfall verändert alles.
Wer sagt wann was? Und wer antwortet darauf? Nicht ganz unwesentlich im Erleben von intensiven (literarischen) Beziehungen. Dass Elk und Mab eine besondere Freundschaft führen, ist von Anfang an klar. Sie treffen sich erstmals in einem Spiellabyrinth, aus dem Mab Elk den Weg herausweist und dann Gott sei Dank wenig später in derselben Klasse. Sie haben viele Gemeinsamkeiten: "Wir mochten Hunde und alte Menschen und fanden Recycling wichtig und uns beide. Vor allem uns beide, vor allem anderen." (S. 61) Beide haben Brüder. Während Knox, der Bruder von Elk, gerade erst geboren ist, ist France zwei, drei Jahre älter als die Mädchen. Und irgendwie entwickelt sich da etwas zwischen Elk und France. Oder hat sich entwickelt, denn Ich-Erzählerin Elk erzählt rückblickend. Allerdings nicht chronologisch, sondern mit diversen Zeitsprüngen. Sie startet fulminant in der Gegenwart, in der sich die Freundinnen auf einem Friedhof begegnen und Mab gleich klar stellt: "Ich bin schon tot, weißt du nicht mehr." Doch, das weiß die Erzählerin, aber irgendwie kann sie ihre Freundin trotzdem noch sehen und mit ihr sprechen. Die Menschen um sie herum können sie allerdings nicht mehr sehen … – Die Autorin Jenny Valentine erzählt von Verlust, von Freundschaft, Liebe und Leben und von Abschied auf vielerlei Ebenen. Sie verschränkt diese Themen zu einem wunderbaren Ganzen, in dem Zeit eine große Rolle spielt. Alles ist sehr klug aufeinander abgestimmt und macht Sinn. Sowohl Elk als auch France und später Knox sind interessiert an Universum und Quantenphysik. Und so findet Elk im Gespräch über Trauer über den Tod ihrer dementen Oma, zu der sie eine sehr enge Beziehung hatte, ein ungemein tröstliches Bild. Knox fragt sie, wo diese denn sei. "Ich glaube, sie ist überall […] Sie ist immer." (S. 145) – Eine unbedingte Empfehlung an alle Bestände. Für jugendliche Leser:innen und Erwachsene.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

»Ein wunderschönes, herzzerreißendes und poetisches Buch.« Laura Bates, Autorin von 'Sisters of Sword and Shadow'

Davor sind Elk und Mab allerbeste Freundinnen, Seelenverwandte. Seit Mab Elk aus einem Hecken-Labyrinth »befreit« hat, sind sie unzertrennlich. Bis zu dieser katastrophalen Nacht nach der Party. Danach ist nichts mehr, wie es war. Die Freundinnen haben Angst, sich zu verlieren, obwohl sie sich immer noch nah sind, näher als jemals zuvor. So können sie jetzt sogar erstmals über Elks große Liebe sprechen. Über France, den großen Bruder von Mab. Davor konnte Mab das nicht ertragen. Und was wird aus all den anderen Plänen, die die Freundinnen hatten? Gibt es für sie überhaupt eine Zukunft und wie könnte die aussehen?

Produktsicherheit

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Anschrift: Tumblingerstraße 21
DE-80337 München
Kontakt: produktsicherheit@dtv.de

Personeninformation

Jenny Valentine wurde 1970 in Cambridge geboren und schreibt von der Kritik hochgelobte Kinder- und Jugendbücher, die mehrfach ausgezeichnet und in 19 Ländern veröffentlicht wurden. Jenny Valentine lebt an verschiedenen Orten und hat zwei Töchter.

Klaus Fritz, geboren 1958 in Tübingen, studierte Soziologie, Politikwissenshaften und Philosophie in Berlin. Er übersetzte u. a. die Harry-Potter-Romane, Bücher von Simon Singh und Michael Morpurgo und Jenny Valentines Jugendbücher. Für seine Arbeiten wurde Klaus Fritz mehrfach ausgezeichnet. Er lebt in Deutschland und Portugal.

Pressestimmen

Eine fulminante Freundschaftsgeschichte. (...) Jenny Valentine hat ein wundervolles Buch über Trauer geschrieben, über das Weiterleben nach dem Tod. Volker Weidermann Die Zeit 20250904
Mehr von Valentine, Jenny

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.