Was wir uns versprechen

Roman | »Ein völlig erschütterndes Buch! Schon jetzt der unumgänglichste Roman des Jahres.« Cosmopolitan
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Buchprofile - Rezension
Analyse einer toxischen Liebesbeziehung.
Der Roman wird aus der Sicht der etwa 50-jährigen Schriftstellerin Claire erzählt. Sie lernt auf einer Silvesterparty den charismatischen und verführerischen Gilles kennen und verliebt sich sofort in ihn. Die beiden führen anfangs eine wunderbare Beziehung, bis Gilles beginnt, Claire zu manipulieren, und sie Seiten an ihm entdeckt, die sie zweifeln lassen. Die Beziehung eskaliert schließlich in einer folgenreichen Auseinandersetzung. Dadurch verändert sich auch die Bedeutung der vorherigen Ereignisse: Was wie normale Eifersucht oder Beziehungsprobleme erschien, bekommt rückblickend eine andere Bedeutung. Der Text wechselt zwischen erzählender Handlung und reflektierenden Passagen über die Beziehung, über die Liebe im Allgemeinen und die literarische Verarbeitung. Lyrische Passagen, Albträume, Erinnerungen, Fantasien und innere Monologe bringen uns Claires Sicht nahe und werden ergänzt durch ein Ermittlungsverfahren mit Zeugenaussagen, Gutachten, Befragungen von Anwälten und Richtern. – Dieser psychologische Beziehungsroman ist nicht leicht zu lesen, wird aber vom Feuilleton gefeiert für seine komplexe Konstruktion und seine Suche nach Wahrheit.
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Artikelbeschreibung

»Ich erkläre mir immer alles mit der Liebe - oder mit ihrer Abwesenheit.«

Von einer Freundin lässt sich Claire zu einer Silvesterparty überreden. Dort trifft sie ihn, und es trifft sie: Gilles, coup de foudre. Es folgt die Liebe, mit allem, was wir von ihr wissen: Glück, Sex, Zärtlichkeit, bald auch Eifersucht, Wahnsinn und Gefahr. Von außen werden Claire und Gilles beneidet - bis es zu einer folgenreichen Auseinandersetzung kommt. Nach und nach offenbart sich, wie monströs die Wahrheit ist, und Claire entdeckt: Der Mann an ihrer Seite ist ein Fremder.

Doppelbödig, fesselnd und mit scharfem Humor erzählt Camille Laurens von der Liebe und ihren Zumutungen, vom Narzissmus unserer Gegenwart und davon, was nur die Literatur ans Licht bringt.

»Ein völlig erschütterndes Buch! Schon jetzt der unumgänglichste Roman des Jahres.« Cosmopolitan

»Vielleicht ist Camille Laurens die amtierende Königin der Autofiktion.« Daniela Dröscher

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Personeninformation

Camille Laurens, 1957 in Dijon geboren, für ihre Romane vielfach ausgezeichnet, schreibt daneben noch Theaterstücke und Essays und unterrichtete an der Sciences Po. Seit 2020 ist sie als Nachfolgerin von Virginie Despentes Mitglied der Académie Goncourt.

Lis Künzli lebt in Toulouse und hat unter vielen anderen Pascale Hugues und Marivaux ins Deutsche übertragen. 2009 erhielt sie den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis, 2024 den Prix lémanique de la traduction.

Pressestimmen

Gerichtsakten, Erinnerungen und Autofiktion. Ein raffinierter, fesselnder als auch fordernder Roman. myself 20260901
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