Spuk im Kiosk

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Buchprofile - Rezension
Im Kiosk von Fritzis Großeltern gehen merkwürdige Dinge vor sich.
Fritzis liebster Platz auf der Welt ist im Kiosk ihrer Großeltern. Dort kann sie nach Herzenslust Süßigkeiten naschen, Comics lesen und mit netten Stammkunden plaudern. Doch in letzter Zeit geschehen seltsame Dinge: Limonaden explodieren im Kühlschrank, Kaugummis werden mit Kleber versetzt und über Nacht verschwinden alle Lollis wie von Geisterhand. Niemand kann sich einen Reim darauf machen und mittlerweile fangen die ersten Kund:innen an, sich zu beschweren. Fritzi will der Sache auf den Grund gehen und beschließt, zusammen mit ihrem Freund Carlos im Kiosk zu übernachten. In der ersten Nacht träumen sie schlecht – von Lakritz-Spinnweben, tanzenden Speckmäusen und fliegenden Fruchtgummi-Fledermäusen. Doch in der zweiten Nacht stellen sie dem Lolli-Dieb eine clevere Falle und staunen nicht schlecht, als sich der Urheber des Spuks als waschechtes Gespenst zu erkennen gibt … – Die Geschichte liest sich flüssig und hat einen sympathischen, wenn auch etwas konstruierten Plot. Es gibt sowohl lustige als auch gruselige Episoden, die Figuren und die Handlung sind sowohl für Mädchen als auch für Jungen interessant. Nur Bilder zum Text sind leider eher spärlich vorhanden. Geeignet für (Selbst)Leser:innen ab ca. 9 Jahren.
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Buch des Monats empfiehlt:

Merkwürdige Dinge geschehen in dem Kiosk, der Fritzis Großeltern gehört. Die Lollis sind voller Pfeffer und auch sonst werden Kunden sowie Kundinnen Streiche gespielt. Fritzi und ihr Freund Carlos möchten die Ursache herausfinden und beschließen, im Kiosk zu übernachten. Dabei ist Lena Hach das Kunststück gelungen, nicht nur eine witzig-spannende Geschichte zu schreiben, sondern diese auch für jene Kinder zugänglich zu machen, denen das Lesen noch schwerfällt. Die Sätze sind kurz, die Handlung einsträngig, aber die liebenswerten Figuren, der Humor und die Spannung laden zum Selbstlesen ein und unterstreichen, dass Literatur für die ersten Lesejahre nicht langweilig sein muss.

Vera Lang empfiehlt:

Fritzi liebt es, ihre Freizeit im Kiosk ihrer Großeltern zu verbringen. Hier hat sie alles, was sie glücklich macht, auf einem Fleck: Oma, Opa, Mangas und ihre liebsten Süßigkeiten. Sie könnte sich keinen schöneren Ort der Welt vorstellen. Doch ihr Glück hängt plötzlich am seidenen Faden. Weil es in letzter Zeit zu immer seltsameren Geschehnissen kommt – die Himbeer-Lollis sind jeden Morgen aufs Neue verschwunden und Stammkunden werden fiese Streiche gespielt – denken Fritzis Großeltern daran, den Kiosk zu schließen. Das darf auf keinen Fall passieren! Um dem Spuk auf den Grund zu gehen, beschließt das Mädchen gemeinsam mit ihrem besten Freund Carlos, heimlich über Nacht im Kiosk zu bleiben und Ausschau nach dem Missetäter zu halten. Schließlich kommen sie dem Tunichtgut auf die Schliche, doch damit sind die Probleme längst nicht gelöst. Der Streichespieler und Lolli-Dieb erweist sich als waschechter Geist, der einen Fluch loswerden und zu diesem Zwecke erreichen will, dass der Kiosk abgerissen werden soll. Um nicht nur ihren Lieblingsort zu retten, sondern auch noch ihrem neuen übernatürlichen Bekannten zu helfen, beschließen die beiden Kinder einzugreifen – ganz nach dem Motto: Wenn man will, dass es was wird, muss man es eben selbst machen.
Kinder ab 10 Jahren dürfen sich mit Lena Hachs „Spuk im Kiosk“ auf spannende wie komisch Lesezeit inklusive Happy End freuen.

Vera Lang, Buchberaterin Kinder- und Jugendbuch

Artikelbeschreibung

Fritzi verbringt ihre Zeit am liebsten im Kiosk ihrer Großeltern - zwischen Süßigkeiten und Mangas. Doch seit kurzem geschehen merkwürdige Dinge: Himbeer-Lollis verschwinden und Stammkunden werden fiese Streiche gespielt. Fritzi und ihr bester Freund Carlos beschließen, den Kiosk in der Nacht zu bewachen - da geht der Spuk erst richtig los!
Ein unterhaltsames Abenteuer mit genau der richtigen Mischung aus Grusel und Humor - mit Bildern von Barbara Jung.

READy - Bücher für alle, die einfach lesen wollen.

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Personeninformation

Lena Hach, geboren 1982, lebt als freie Autorin in Berlin. Sie besuchte eine Schule für Clowns, studierte Literatur und Kreatives Schreiben und arbeitete als Journalistin. Bei Beltz & Gelberg erschienen zuletzt »Fred und ich«, das für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war und die Dilogie »Jahrmarkt der Zeitreisenden«. Mehr unter: www.lenahach.de Barbara Jung, geboren 1968, studierte an der Fachhochschule Mainz Kommunikationsdesign. Nach einem mehrjährigen Zwischenstopp in Leipzig lebt sie seit 2010 in Frankfurt am Main und arbeitet seit 2003 als freischaffende Illustratorin für Kinderbuch- und Schulbuchverlage. Sie hat schon viele Kinderbücher illustriert, am liebsten mag sie Geschichte mit etwas schrägem Humor und originellen Protagonisten, die etwas aus der Rolle fallen.

Pressestimmen

»Eine leichte Lektüre für alle kleinen Gruselfans!« Lisa Krumme, NDR Mikado, 5.5.2024

»Die spukige kleine Freundschaftsgeschichte liest sich fast so schnell weg wie Fritzi und Carlos ihr Kiosk-Mitternachts-Menü verputzen! Eher zum Miträtseln und Lachen als zum Gruseln angetan, eignet sie sich bestens zum ersten eigenständigen Lesen etwas längerer Geschichten - und zum Vorlesen!« Stiftung Lesen

»Lena Hach [ist] das Kunststück gelungen, nicht nur eine witzig-spannende Geschichte zu schreiben, sondern diese auch für jene Kinder zugänglich zu machen, denen das Lesen noch schwerfällt. Die Sätze sind kurz, die Handlung einsträngig, aber die liebenswerten Figuren, der Humor und die Spannung laden zum Selbstlesen ein und unterstreichen, dass Literatur für die ersten Lesejahre nicht langweilig sein muss.« Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, »Kinderbuch des Monats« April 2024

»Beworben wird Lena Hachs Buch vom Verlag mit dem Hinweis: '... auch für Kinder, denen das Lesen noch nicht leichtfällt'. Dieses Versprechen hält die Autorin ein - nicht nur durch eine dem Lesealter angemessene Sprache, sondern auch mit der kurzweiligen Geister-Abenteuergeschichte mit einer Prise Humor, die zügig ihren Höhepunkt erreicht und bestens unterhält. [...] Hachs Buch lässt sich wunderbar in der Leseförderung einsetzen - und macht zudem gleichzeitig mit kulturellen Einrichtungen vertraut.« Sabine Planka, Buch & Maus, 1/2024

»Die Geschichte um den verspukten Kiosk kommt eher spannend als gruselig daher und ist daher auch für junge Leser bestens geeignet. Hier darf durchaus gelacht werden - und natürlich mitgefiebert, wie es mit Balduin und seinen Himbeerlollis ausgeht!« Tanja Brukse-Guth, Gelnhäuser Neue Zeitung, 26.10.2024
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