Julian und Anisa und das Wunder vom Wacholderpark

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Buchprofile - Rezension
Wegen einer Wette müssen der unsportliche Julian und die quirlige Anisa ein Fußballturnier austragen.
Julian leidet regelmäßig unter epileptischen Anfällen und entspricht mit seiner Leidenschaft für Wörter überhaupt nicht dem Bild eines wilden, fußballspielenden Jungen. Das macht ihn immer wieder zur Zielscheibe von Hohn und Mobbing. Anisa ist eine quirlige und starke Fußballspielerin. Als die ihn eines Tages vor üblen Raufbolden in Schutz nimmt, wird daraus eine Wette - ausgerechnet um ein Fußballmatch. Julians nicht vorhandene sportlichen Fähigkeiten müssen dringend verbessert werden. Für Anisa ist diese Aufgabe zu groß. Aber da ist ja noch Herr Wong, Besitzer eines chinesischen Restaurants und angeblich ehemaliger Nationalspieler. Der unterstützt das Duo beim Training, so dass das Wunder im Wacholderpark stattfinden kann - dem Austragungsort des Matches. Vorurteile erweisen sich dabei als kompletter Unfug, der nur daran hindert, den echten Wert eines Menschen zu erkennen. - Gerne jungen Lesern zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Julian sammelt lieber Wörter und schreibt Gedichte als Fußball zu spielen. Anisa ist frech, laut - ein schillerndes Mädchen, das durch den Park wirbelt. Viel weiß Julian nicht über sie, aber er mag die Buchstaben in ihrem Namen. Julian ist eher zart und wird immer wieder gemobbt. Eines Tages geht Anisa dazwischen und fordert den überraschten Angreifer zu einem Fußballspiel heraus. Danach ist für Julian nichts mehr wie es war.
Behutsam, mit viel Wärme und feinem Gespür erzählt Benjamin Lebert davon, wie stark derjenige ist, der Schwäche zeigt.

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Personeninformation

Benjamin Lebert (geboren 1982) arbeitet als freier Autor und hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Sein Debütroman Crazy (1999) wurde in 33 Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt. Benjamin Lebert lebt derzeit in Hamburg.Mehr zum Autor unter: www.benjaminlebert.com Tina Vlachy, geboren 1968, studierte Design, Kunstpädagogik und Kunstgeschichte und arbeitet seit 2006 als freiberufliche Illustratorin. Sie hat bereits zahlreiche Bilder- und Kinderbücher illustriert. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Pressestimmen

»Benjamin Lebert erzählt mit viel Herzlichkeit und leicht verständlich von Julian und Anisa, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei bleibt die Geschichte bis zum Schlusspfiff packend und hält zuletzt noch eine Überraschung parat.« Alina Facchinetti, Leporello.ch, 26.10.2023

»...[die] Freundschaftsgeschichte überzeugt durch eine klare, poetische Sprache und liebenswerte Figuren, durch kurze Kapitel, leichte Lesbarkeit und (wer wünscht sich das nicht?) ein wunderbares Ende!« Stiftung Lesen

»Die Geschichte hat es in sich und ist einfach bezaubernd. (...). Wie [Benjamin Leberts] Protagonist*innen ist das Buch voll stiller Stärke und reicht in seinem Potential weit über das auf den ersten Blick Sichtbare hinaus.« Sylvia Mucke, eselsohr, 2/2023

»Eine schöne Geschichte über Mut und Freundschaft.« WELT am Sonntag, 30.4.2023

»Ein Buch, das Kindern Mut macht - auch, wenn sie Mobbing miterleben.« Birgit Nerenberg (Buchhandlung Sternschnuppe/ Hannover) BuchMarkt, 3/2023
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