Dark Traits in virtuellen Teams und ihr Einfluss auf kontraproduktives Arbeitsverhalten

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Artikelbeschreibung

Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Psychologie - Wirtschaftspsychologie, Note: 1,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Untersuchungsziel dieser Studie war es, den Einfluss von "dunklen" Persönlichkeiten (Dark Traits, DT) auf kontraproduktives Arbeitsverhalten (CWB) in virtuellen Teams (VT) zu beleuchten. Postuliert wurde, dass die positive Korrelation von DT und CWB durch synchrone Kommunikation moderiert (H1) sowie die positive Korrelation von DT und CWB durch wahrgenommene Demokratie mediiert (H2) wird. Zudem wurde angenommen, dass der Effekt von DT auf CWB abhängig von der Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) verringert wird (H3). Die Hypothesen wurden präregistriert. Die Stichprobe umfasste 246 Psychologie-Studierende der FernUniversität in Hagen. Es handelte sich um ein Längsschnittdesign (vier Messzeitpunkten (T1-T4)) mit einem Between-Subjekt-Faktor der Kommunikation (synchron, asynchron). Es konnten signifikante Korrelationen von DT und CWB in VT sowie ein signifikanter Interaktionseffekt (H1) festgestellt werden. Die H2 ergab einen signifikanten direkten Effekt (ADE), allerdings keine signifikante Mediation (ACME). H3 ergab einen signifikanten Interaktionseffekt zwischen DT und sozioemotionaler Selbstwirksamkeitserwartung. Zukünftige Forschung sollte sich auf die getrennten dimensionalen Effekte von DT auf CWB in VT fokussieren oder eine Ausdehnung des Untersuchungszeitraums in Erwägung ziehen.

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