Trotzdem zuhause

Memoir - SPIEGEL-Bestseller
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Buchprofile - Rezension
Eine schwarze Frau setzt sich mit der eigenen Vergangenheit und der Suche nach ihrer Zugehörigkeit auseinander.
Tupoka Odette ist die Tochter einer Mathematikstudentin aus Gera und eines Studenten der Landwirtschaft aus Tansania. Sie wächst in der DDR mit dem staatlich reglementierten sozialistischen Erziehungsprogramm auf. Die Beziehung ihrer Eltern zerbricht, als der Vater nach Tansania zurückkehren muss. Tupoka lernt früh, sich anzupassen, um nicht aufzufallen. Umso unverständlicher ist für sie die Erfahrung, von manchen Menschen abgelehnt, beschimpft und verletzt zu werden. Sie gibt sich die Schuld für Ausschluss und Gewalt, verachtet sich selbst und hasst ihren Körper. Als sie acht ist, gelingt ihrer Mutter das Unmögliche: Sie darf mit ihrer Tochter auswandern. In Westberlin, wo die beiden bei Freunden unterkommen, ist Tupoka die "Ausländerin" im doppelten Sinne: schwarz und DDR-Flüchtling. Als Gymnasiastin entdeckt die Heranwachsende die Welt der Musik für sich und sieht darin ihr Lebenselixier. Früh geht sie eine toxische Beziehung ein, die Narben hinterlässt, doch Tupoka kämpft und findet ihre Bestimmung als "Brückenmensch" mit dem Ziel, zu verbinden und zu vereinen. – Die packende autobiografische Erzählung wird für alle Bestände gern empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters

»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.«

Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt - aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.

»Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.« Alice Hasters

»Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.« Daniel Schulz

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
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Personeninformation

Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig als Tochter eines tansanischen Studenten der Landwirtschaft und einer deutschen Mathematikstudentin geboren. Kurz vor der Wende wanderte ihre Mutter mit ihr nach Westberlin aus, wo Ogette bis zu ihrem Abitur lebte. Sie hat einen Magister in Afrikanistik und Deutsch als Fremdsprache von der Universität Leipzig und einen Master in International Business von der Graduate School of Grenoble. Seit 2012 ist Tupoka Ogette bundesweit als Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik tätig. In dieser Funktion leitet sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz Workshops und Fortbildungen, tritt als Speakerin auf, berät Teams und Organisationen. Ihr im März 2017 erschienenes Handbuch »exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen« ist ein SPIEGEL-Bestseller. Im Jahr 2019 wurde Ogette vom Magazin Edition F als eine der 25 einflussreichsten Frauen des Jahres ausgezeichnet. SPIEGEL Online nahm sie als eine von zehn Frauen in den Bildungskanon zum Thema Theorie und Politik auf. 2021 wurde sie von About You zum »Idol of The Year« gewählt. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Künstler und Bildhauer Stephen Lawson, und ihren Kindern in Berlin. Bei Penguin erschienen ihre Bücher »Und jetzt du. Rassismuskritisch leben« und »Tag für Tag aktiv gegen Rassismus«.
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