Frau Helbing und das Vermächtnis des Malers

Band 4
Der vierte Fall
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Buchprofile - Rezension
Im vierten Teil der Reihe um die rüstige Fleischereifachverkäuferin macht Frau Helbing einen Ausflug in die Welt der Kunst - und natürlich bleibt dies nicht ohne Folgen.
Frau Helbing hat sich von ihrer Freundin Heide überreden lassen, der Galerie Kleidermann einen Besuch abzustatten. Zu einer "Hommage" sind sie geladen. Diese findet anlässlich des Todes des Malers Marcel Poisson statt, der eigentlich Karl Schnelling hieß und ein ehemaliger Mitschüler von ihnen war. Die Bilder gefallen ihr ausgesprochen gut, aber sie kann keinen Stil erkennen, das heißt: Eigentlich hat jedes Bild seinen eigenen Stil. Und die ganzen Namen … da muss dringend ein Besuch der Hamburger Bücherhallen her - und diesmal nicht zu den Krimis! Nur einen Tag später meldet sich Jacques, Karls Muse, bei ihr, um sie um Hilfe zu bitten. Doch als Frau Helbing eintrifft, liegt dieser erschlagen im Wohnzimmer - und ein Bild über dem Sofa fehlt. Also packt sie Chagall, Karls Kater, Katzenklo und Futter ein und macht sich auf die Suche - nach Bild und Mörder. Schließlich hat sie nur 10 Tage Zeit, denn bei der Kripo laufen die Wetten auf sie. Wunderbar.
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Artikelbeschreibung

Mit Kunst hat Frau Helbing wenig am Hut. Trotzdem willigt die pensionierte Fleischereifachverkäuferin ein, ihre Freundin Heide auf eine Vernissage in die Hamburger Galerie Kleidermann zu begleiten. Denn der kürzlich verstorbene Marcel Poisson, dem sich die Ausstellung widmet, ist mit Frau Helbing zur Schule gegangen. Obwohl ihm der große Durchbruch als Künstler zu Lebzeiten verwehrt blieb, hat Poisson ein beträchtliches Vermögen hinterlassen: Er hat berühmte Gemälde kopiert und an Kunstliebhaber verkauft. Kurz nach der Vernissage wird in die Villa des Malers eingebrochen. Poissons Lebensgefährte Jacques bittet Frau Helbing, deren detektivische Fähigkeiten sich herumgesprochen haben, um Mithilfe. Doch als sie in der Villa eintrifft, ist Jacques tot - mit einem Schürhaken erschlagen. Um den Mörder zu überführen, muss sich Frau Helbing in eine ihr völlig fremde Welt begeben.

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Personeninformation

Eberhard Michaely, geboren 1967 in Saarbrücken, studierte Jazz-Saxophon an der Musikhochschule Köln, hatte Engagements in verschiedenen Jazzprojekten und Musicalproduktionen und komponierte für eigene Bands. Seit er 2014 auf einer Pilgerreise die Liebe zum Schreiben entdeckt hat, lässt er seine Kreativität statt in die Musik in seine Kriminalromane fließen. Außerdem ist Michaely als Busfahrer für die Hamburger Hochbahn tätig. Seine Pausen und die ruhigen Minuten kurz nach Feierabend nutzt er, um in sein Notizbuch zu schreiben, denn was könnte besser zu Schauplätzen und Figuren inspirieren als seine täglichen Runden durch die Straßen der Hansestadt, mit den unterschiedlichsten Fahrgästen an Bord? Frau Helbing ist ihm übrigens in der Linie 5 begegnet, da kam sie gerade von ihrem Wocheneinkauf auf dem Isemarkt.

Pressestimmen

»Eberhard Michaely kann einfach toll erzählen. Und er hat eine wunderbare Hauptfigur.« Ulli Wagner / Saarländischer Rundfunk
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