Der kleine Roboter und der lange Weg nach Hause

Eine poetische Bilderbuchgeschichte über Verlust, Hoffnung und das Finden eines neuen Zuhauses für Kinder ab 4
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Buchprofile - Rezension
Ein entsorgter kleiner Roboter wird repariert und findet eine neue Verwendung.
Ein kleiner Roboter erwacht recht ramponiert auf einer gigantischen Schrotthalde; mühselig sucht er sich einen Weg durch die Müll-Canyons und findet schließlich ein Loch in der Mauer. Zurück in der Welt der Menschen, beginnt er sich an ein Kind, an Freundschaft und Unternehmungen zu erinnern – er findet sogar das Haus der Familie, muss aber feststellen, dass er durch ein neues, attraktiveres Roboter-Modell ersetzt worden ist. Er zieht sich auf die Halde zurück und wird nach langer Zeit von einem Mädchen gefunden, welches mit seiner Mutter alte Dinge repariert – hier findet er eine neue liebevolle Umgebung. – In drastischen, geradezu dystopischen Bildern wird eine kalte und konsumorientierte Welt dargestellt, deren Wegwerf-Mentalität gigantische Müll-Berge produziert, die um des schönen Scheins willen hinter einer hohen Mauer verborgen werden. Die Architektur ist abweisend, die Schrottberge sind brutal und martialisch –alles ist in fahlen und dunklen Farben gehalten. Ist der Weg aus der Stadt zunächst noch von Atommailern, Weltraumbahnhöfen und Bohrinseln gesäumt, wird es zunehmend grüner und lieblicher, als Mutter und Tochter sich ihrem bescheidenen Häuschen am Fuß der Berge und unmittelbar am Meer gelegen, nähern. Auch die erkennbare Lebensweise der beiden steht in großem Kontrast zu dem zuvor erlebten: Dinge werden erhalten, repariert und genutzt, es ist ein Leben mit der Natur. Die neue Lebenswelt des kleinen Roboters wirkt zunächst sehr idealistisch, doch ist dieser starke Kontrast sicherlich notwendig, um Kindern zu verdeutlichen, auf welchem Weg wir sind. Und kaum ein Kind wird es nicht erlebt haben, dass etwas, was noch funktioniert – sehr häufig sicherlich Smartphones – durch eine neuere Variante mit noch mehr Möglichkeiten ersetzt wird. Dass hier ein niedlicher Roboter betroffen ist, dürfte die Kinder auch emotional bewegen. Das Bilderbuch kann dabei helfen, diese Haltung zu hinterfragen – daher: mit großem Nachdruck empfohlen, geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
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Artikelbeschreibung

»Der kleine Roboter und der lange Weg nach Hause« ist ein berührendes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren über Verlust, Hoffnung und die Bedeutung von Familie.

Der kleine Roboter wacht auf einer Mülldeponie auf.
Einfach ausrangiert.

Tief in seinem Inneren spürt er jedoch, dass er hier nicht hingehört.
Dunkel erinnert er sich daran, dass er einmal eine Familie hatte - und dass er geliebt wurde.

Also macht er sich auf den langen Weg zurück in die Stadt.

Doch als er dort ankommt, erwartet ihn eine traurige Entdeckung:
Ein neuer, moderner Roboter hat seinen Platz eingenommen.

Traurig kehrt der kleine Roboter zur Mülldeponie zurück - bis ein Mädchen ihn entdeckt. Gemeinsam mit ihrer Mutter repariert sie ihn und schenkt ihm ein neues Zuhause.

Eine poetische Roboter-Geschichte für Kinder, die zeigt, dass jeder einen Ort verdient, an dem er willkommen ist.

Darum berührt dieses Bilderbuch

- Eine poetisch-emotionale Geschichte über Verlust und Hoffnung
- Ein Bilderbuch über Zuhause, Familie und Zugehörigkeit
- Eine warmherzige Botschaft über Reparieren statt Wegwerfen
- Liebevoll erzählt von Bestsellerautor Joe Todd-Stanton
- Ideal zum gemeinsamen Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren

Ein wunderschönes Bilderbuch über Gefühle und Hoffnung, das Kindern zeigt:
Es gibt immer einen Ort, an dem man geliebt wird.

Produktsicherheit

Hersteller: Ueberreuter Verlag GmbH
Anschrift: Ritterstraße 3
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Kontakt: produktsicherheit@ueberreuter.de

Personeninformation

Joe Todd-Stanton stammt aus Brighton im Vereinigten Königreich. Schon als Kind hat er zusammen mit seiner Mutter gezeichnet. Er hat Illustration an der University of the West of England studiert und ist dann nach London gezogen, wo er jetzt lebt. Für sein Debüt Das Geheimnis des schwarzen Felsens hat im Jahr 2018 den Waterstones Children's Book Prize in der Kategorie Illustrierte Bücher gewonnen, und Mein Komet hat den Yoto Carnegie Shadowers Choice Award im Jahr 2023 gewonnen. Für Flying Eye Books hat er viele Bücher geschrieben und illustriert, aber auch Bücher anderer Autoren illustriert.

Joe Todd-Stanton stammt aus Brighton im Vereinigten Königreich. Schon als Kind hat er zusammen mit seiner Mutter gezeichnet. Er hat Illustration an der University of the West of England studiert und ist dann nach London gezogen, wo er jetzt lebt. Für sein Debüt Das Geheimnis des schwarzen Felsens hat im Jahr 2018 den Waterstones Children's Book Prize in der Kategorie Illustrierte Bücher gewonnen, und Mein Komet hat den Yoto Carnegie Shadowers Choice Award im Jahr 2023 gewonnen. Für Flying Eye Books hat er viele Bücher geschrieben und illustriert, aber auch Bücher anderer Autoren illustriert.

Pressestimmen

Diese berührend hoffnungsvolle Geschichte über Zugehörigkeit, Freundschaft und Konsumverhalten kommt mit nur wenig Text aus, transportiert Geschehnisse und Botschaften für Kinder dafür umso eindrücklicher auf der abwechslungsreich gestalteten Bildebene. Jana Kühn, BÜCHERmagazin Jana Kühn BÜCHERmagazin 20260929
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