Kalle will nicht knuddeln - Eine Geschichte zu Consent und Nein-Sagen ab 4 Jahren

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Buchprofile - Rezension
Ein kleiner Hund entdeckt die Bedeutung von Selbstbestimmung und lernt, seine eigenen Bedürfnisse klar zu formulieren.
In letzter Zeit bekommt Hund Kalle immer ein merkwürdiges Gefühl im Bauch, sobald er durch das Tor im Park spaziert. Seine Freunde stürzen sich voller Begeisterung auf ihn, umarmen ihn überschwänglich, springen ihn an oder lecken ihm mit der Zunge quer durchs Gesicht. Kalle ist nämlich klein, niedlich und hat ein wuscheliges Fell, scheinbar ein Freibrief für alle, ihn jederzeit anzufassen. Kalle sieht einen Kaktus und hat die Erleuchtung. Er beschließt, von einem kuscheligen Freund zu einem stacheligen Hund zu mutieren. Am nächsten Tag staunen seine Freunde nicht schlecht: Plötzlich kann Kalle klar sagen, dass er nur dann umarmt oder getätschelt werden möchte, wenn er vorher zugestimmt hat. Die anderen reagieren betroffen, doch sie verstehen ihn. Sie reflektieren ihre eigenen Gefühle und lernen, dass auch überschwängliche Zuneigung Grenzen hat. Kalle ist erleichtert, sein Selbstbewusstsein ein gutes Stück gewachsen. – Diese liebevoll erzählte Geschichte hat Vorbildfunktion. Sie vermittelt Kindern, wie wichtig persönliche Grenzen sind und dass ein klares "Nein" respektiert werden muss. Gleichzeitig wird gezeigt, wie Kommunikation auf Augenhöhe gelingen kann, und dass auch schwierige Gefühle einen Platz haben dürfen. Besonders wertvoll: die Geschichte wirkt nicht belehrend, sondern überzeugt mit warmherzigem Humor und einem sympathischen Protagonisten. – Eine klare Empfehlung für jede Kinderbücherei und alle Eltern, die mit ihren Kindern über Selbstbestimmung und emotionale Grenzen ins Gespräch kommen möchten.
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Artikelbeschreibung

Knuddelattacken und Kaktusgefühle: Bilderbuch über Freundschaft und Grenzen-Setzen

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Personeninformation

Jule Wellerdiek zeichnet, seit sie einen Stift halten kann. Nach ihrem Designstudium an der FH Münster widmet sie sich als freiberufliche Illustratorin nun dem, was sie am liebsten tut: Sich Geschichten ausdenken und diese in Bilder verwandeln, am liebsten mit vielen schrägen Figuren und Details.

Jule Wellerdiek zeichnet, seit sie einen Stift halten kann. Nach ihrem Designstudium an der FH Münster widmet sie sich als freiberufliche Illustratorin nun dem, was sie am liebsten tut: Sich Geschichten ausdenken und diese in Bilder verwandeln, am liebsten mit vielen schrägen Figuren und Details.

Pressestimmen

Dieses Buch macht Kindern Mut, auf ihr »Bauchgefühl« zu achten und Nein zu sagen, wenn sie Nähe als Zudringlichkeit empfinden. Angelika Overath, Frankfurter Allgemeine Zeitung Angelika Overath Frankfurter Allgemeine Zeitung 20250728
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