
Artikelbeschreibung
Von Hass, Macht und Zerstörung
Mit dem Roman Die Klavierspielerin gelang der späteren Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek der Durchbruch: Erika Kohut, von ihrer kontrollsüchtigen Mutter zur Pianistin gedrillt, findet sich völlig isoliert und in die Rolle einer Voyeurin gedrängt. Als ein Klavierschüler ein Liebesverhältnis mit ihr beginnt, ist das kein Ausweg: Nur Leiden und Bestrafung können Erika Kohut noch Lust bereiten.
Mit einem Nachwort von Uta Degner.
Originalverlag Rowohlt. Berlin Verlag GmbH, Berlin.
»Die Bilder einer geradezu tödlichen Mutter-Tochter-Beziehung im Roman 'Die Klavierspielerin' von Elfriede Jelinek können einen schon weit über den Buchdeckel hinaus verfolgen.«
Ria Endres
Produktsicherheit
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Siemensstr. 32 DE-71254 Ditzingen |
| Kontakt: | info@reclam.de |
Personeninformation
Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark, ist eine der berühmtesten deutschsprachigen Autorinnen. Für ihr Werk hat sie eine Vielzahl von Auszeichnungen erhalten, darunter den Georg-Büchner-Preis (1998) und den Nobelpreis für Literatur (2004).
Uta Degner, geb. 1973, ist assoziierte Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Paris Lodron Universität Salzburg. Besonders intensiv setzt sie sich in ihrer Forschung mit Friedrich Hölderlin, Ingeborg Bachmann und Elfriede Jelinek auseinander.
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