Schreibtisch mit Aussicht

Schriftstellerinnen über ihr Schreiben
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Buchprofile - Rezension
Sammlung von Werkstattberichten, die private und überraschende Einblicke in den Schaffensprozess bekannter zeitgenössischer Schriftstellerinnen gewähren.
Schreibende Frauen sind aus der Literatur der Gegenwart nicht mehr wegzudenken. Ihre Stimmen werden gehört, ihre Werke gelesen. Namen wie Sibylle Berg, Katharina Hagena, Elfriede Jelinek, Hilary Mantel oder Eva Menasse sind einer breiten Leserschaft bekannt. In dieser Anthologie erzählen 24 zeitgenössische Autorinnen davon, warum, wann und unter welchen Umständen sie schreiben. Es sind sehr persönliche, offene und ehrliche Werkstattberichte. Sie bieten Einblicke in die Arbeitszimmer und die Arbeitsweise der Schriftstellerinnen, die nicht dem Klischee der weltfremden Geschöpfe entsprechen, sondern moderne, gut ausgebildete und engagierte Frauen sind. Der Arbeitsalltag ist oft ein beschwerlicher, der Schreibprozess ein kräftezehrender. Antonia Baum zum Beispiel vergleicht das Schreiben mit Hochleistungssport, für Elizabeth Strout ist es ein Tanz mit dem Leser. Für alle Bestände sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Schreiben ist harte Arbeit, das gilt unabhängig vom Geschlecht, und es ist Synonym für allerhöchste Konzentration. Bislang sind Werkstattberichte von Frauen rar. Dieses Buch versammelt nun erstmals Beiträge über die Schnittstelle von Leben und Kunst. Mal ergreifend und offenherzig, mal pragmatisch und wirklichkeitsnah reflektiert jeder Text auf eigene Art weiblichen Schöpfergeist und räumt mit überholten Schriftstellerinnen- Klischees auf.
Was bringt Schriftstellerinnen dazu, zu schreiben? Womit kämpfen sie im Alltag, was beflügelt sie, was lässt sie dranbleiben? Dieses Buch feiert die Vielfalt und Größe schreibender Frauen.

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Personeninformation

Ilka Piepgras, geboren 1964, studierte in München Politische Wissenschaften und begann 1991 als Reporterin bei der Berliner Zeitung zu arbeiten. Nach einem Studienjahr in Harvard wechselte sie 1999 zur Financial Times Deutschland, wo sie die Buchseiten betreute. Sie ist Autorin der Bücher "Meine Freundin, die Nonne" und "Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr". Heute arbeitet sie als Redakteurin im ZEITmagazin.

Pressestimmen

»Dieses ehrliche und inspirierende Buch räumt mit den vielen Mythen rund um den Beruf der Schriftstellerin auf und bietet eine authentische Perspektive, die die Geschlechterungleichheiten im Literaturbetrieb hervorhebt und den Lesern somit vielfältige Denkanstöße gibt.« Audrey Fricot, Poltik & Kultur, April 2023 Politik & Kultur 20230330

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