Schuldbuch und Schwelle

Zu Ingeborg Bachmanns »Salz und Brot«
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Artikelbeschreibung

Tom McCarthy macht sich ausgehend von Ingeborg Bachmanns Gedicht »Salz und Brot« auf die Suche nach »dem absoluten Wagnis, das die unmögliche Bedingung und zugleich die eigentlichste Möglichkeit der Literatur beschreibt«.


Im Übergang von Sappho zu Anne Carson, von den griechischen Tragödien zu James Joyce, von Shakespeare zu Kafka, lädt McCarthy uns mit Bachmann ein auf eine Reise literarischer Grenzüberschreitungen. So entspinnt sich ein Schreiben der ekstasis, als Überschreitung oder Randzustand, an dem wir uns außerhalb unserer selbst wiederfinden. Eine äußerst paradoxe Situation, in der Selbstbewusstsein und Selbstaufgabe in eins fallen.
Wer aber zeugt von diesem Übertritt, wer führt das Schuldbuch weiter, an der literarischen Schwelle zwischen Verschwinden und Geschichte?

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Personeninformation

Tom McCarthy Tom McCarthys Romane wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und für das Kino, Theater und Radio adaptiert. Er ist Preisträger des Believer Book Award und des Windham-Campbell Prize for Fiction, Finalist des Internationalen Literaturpreises und zweimaliger Finalist des Booker Prize. Er ist außerdem Autor der Studie Tintin and the Secret of Literature und der Aufsatzsammlung Typewriters, Bombs, Jellyfish. Sein Roman The Making of Incarnation wurde 2021 veröffentlicht. Seit 2022 ist er Miller-Stipendiat am Santa Fe Institute in New Mexico. Er wurde in Schottland geboren, ist schwedischer Staatsbürger und lebt in Berlin.

Pressestimmen

»McCarthys Essay ist ein mitreißendes und erhellendes intellektuelles Feuerwerk.« 3AM magazine

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