Mitgliederversammlung des Sankt Michaelsbundes bestätigt Vorstand im Amt

Der im Amt bestätigte Vorsitzende P. Alfons Friedrich SDB würdigt die pastoraltheologische Bedeutung des katholischen Medienhauses und Büchereiverbandes I Auch Dr. Hildegard Kronawitter als stellvertretende Vorsitzende und Stefan Eß als geschäftsführender Direktor wiedergewählt

München, 12. Juni 2026 – Die Mitgliederversammlung des Sankt Michaelsbundes Diözesanverband München und Freising e.V. hat am 11. Juni 2026 den bisherigen Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Diesem gehören gemäß Satzung drei Mitglieder an:

P. Alfons Friedrich SDB als Vorsitzender, Dr. Hildegard Kronawitter als stellvertretende Vorsitzende sowie Stefan Eß als geschäftsführender Direktor.

Neben dem Blick auf die vielfältigen Angebote und Leistungen des katholischen Medienhauses und Büchereiverbandes stand die Neuwahl des Vorstandes im Mittelpunkt der Versammlung. Die Mitglieder sprachen dem bisherigen Führungsteam erneut ihr Vertrauen aus und bestätigten damit den eingeschlagenen Kurs des Verbandes.

In seinem Statement zur Mitgliederversammlung hob Pater Friedrich die besondere Bedeutung des Sankt Michaelsbundes für Kirche und Gesellschaft hervor. Dabei stellte er die pastoraltheologische Relevanz der Arbeit des Verbandes heraus.

„Gemeinde entsteht nicht nur dort, wo Gottesdienst gefeiert wird. Gemeinde entsteht überall dort, wo Menschen einander begegnen, wo Vertrauen wächst, wo Fragen des Lebens Raum bekommen und wo sich Gemeinschaft ereignet“, betonte Friedrich. „Diesen Raum bietet der Michaelsbund mit seinen Einrichtungen. Die rund 200 Katholischen öffentlichen Büchereien des Sankt Michaelsbundes in der Erzdiözese München und Freising erzielten im vergangenen Jahr mit rund 1,9 Mio. Besuchen und über 5 Mio. Entleihungen ein Rekordergebnis.“

Die vom Sankt Michaelsbund begleiteten und geförderten Büchereien seien heute weit mehr als Orte der Medienausleihe. Sie hätten sich vielerorts zu Treffpunkten entwickelt, an denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und Gemeinschaft erfahren. Gerade angesichts gesellschaftlicher Vereinzelung und der Suche nach neuen Formen kirchlichen Lebens komme diesen Einrichtungen eine besondere Bedeutung zu.

Mit Bezug auf den Soziologen Hartmut Rosa bezeichnete Friedrich die Büchereien als „Resonanzräume“, in denen Menschen Antworten finden, sich berühren lassen und Verbundenheit erfahren können. Damit seien sie wichtige pastorale Orte unserer Zeit.

Zugleich verwies der Vorsitzende auf die Rolle des Sankt Michaelsbundes als katholisches Medienhaus. Durch Bücher, Zeitschriften, digitale Medien und journalistische Angebote erreiche der Verband Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenswelten und eröffne Zugänge zu Information, Orientierung und Glauben.

„Pastoral geschieht heute nicht mehr nur im Kirchenraum. Sie geschieht auch über Medien“, sagte Friedrich. Der St. Michaelsbund leiste mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag dazu, Menschen Orientierung zu geben, gesellschaftlichen Dialog zu fördern und Gemeinschaft zu ermöglichen.

Mit Blick auf die 125-jährige Geschichte des Verbandes zeigte sich der Vorsitzende dankbar für das Engagement vieler Generationen von Mitarbeitenden und den aktuell rund 1.200 Ehrenamtlichen, die die Arbeit vor Ort tragen. Zugleich richtete er den Blick nach vorne: Die Herausforderungen würden nicht kleiner, die Aufgabe des Michaelsbundes werde jedoch immer wichtiger.

„Menschen suchen Orientierung. Menschen suchen Gemeinschaft. Menschen suchen Resonanz. Der Sankt Michaelsbund trägt dazu bei, dass sie diese finden können“, so Friedrich.

Die Mitgliederversammlung bekräftigte mit der Wiederwahl des Vorstandes ihre Unterstützung für diesen Weg und für die Weiterentwicklung des Verbandes als katholisches Medienhaus und Büchereinetzwerk in Bayern.

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Stefan Eß, Geschäftsführender Direktor
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