30 Jahre Tag der Bibliotheken - Ein guter Grund, zu feiern!

München, 24. Oktober 2025 – Seit 1995 feiern Büchereien jedes Jahr am 24. Oktober deutschlandweit ihren „Tag der Bibliotheken“. Bundesweit über 8.700 öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken wurden 2024 mehr als 182 Millionen Mal besucht. Allein in Bayern sorgten 1.815 öffentliche Büchereien für über 63 Millionen Entleihungen. Damit sind Büchereien in Bayern die am stärksten gefragten Bildungs- und Kultureinrichtungen.

Auch der Autor und Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn ist ein großer Bibliotheksfreund: „Büchereien bieten zwischen zwei Buchdeckeln in Wort und oft auch in Bild das gesamte Wissen und Wollen, die Freuden, die Lust und das Leid der Menschheit, das Schöne, Hässliche und Schreckliche von Sein und Kosmos. Ein Leben ohne Buch und Büchereien ist möglich, aber sinnlos“, fasst er den Erfahrungsraum Bücherei zusammen.

Mit ihrem vielfältigen und qualitätsgeprüften Medien-, Informations- und Veranstaltungsangebot sichern Büchereien die informationelle Grundversorgung und gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Damit sind sie auch ideale Lernorte der Demokratie, worauf der Sankt Michaelsbund mit dem Projekt und der Aktionsplakette „Büchereien: Lernorte der Demokratie“ aufmerksam macht.

Unterstütz wird das Projekt von Klaus Holetschek, MdL, dem Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag: „Bibliotheken sind ein lebendiger Teil unserer Gesellschaft und weit mehr als nur ein Ort voller Bücher. Erst im vergangenen Jahr feierte unsere Stadtbibliothek in Memmingen ihr 100-jähriges Bestehen. Ein Jahrhundert lang ist sie ein Ort des Wissens, der Begegnung und der Inspiration. Neugierig auf die Welt machen, Generationen und auch Religionen verbinden, dass schaffen die mehr als 1.800 Bibliotheken in Bayern und diesen wertvollen Schatz müssen wir erhalten.“


Pressekontakt
Birgit Wirth
Projektreferentin
b.wirth@michaelsbund.de