Mental Load fair teilen
Warum Paare Verantwortung oft ungleich erleben – und wie mehr Fairness im Alltag gelingen kann.
Wer denkt an den nächsten Arzttermin, organisiert den Familienbesuch oder behält Kita-Fest, Einkauf und Geburtstage im Kopf? Diese oft unsichtbare Denkarbeit wird als „Mental Load“ bezeichnet – und sie kann Beziehungen stark belasten.
In der aktuellen Folge von „Total Sozial“ sprechen zwei Beraterinnen der Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Erzbistums München und Freising darüber, warum Paare trotz des Wunsches nach Gleichberechtigung häufig in alte Rollenbilder zurückfallen. Dabei geht es nicht nur darum, wer welche Aufgabe übernimmt, sondern auch darum, wer plant, organisiert und die Verantwortung im Blick behält.
Die Expertinnen erklären, warum eine faire Partnerschaft nicht zwingend bedeutet, alles exakt 50:50 aufzuteilen. Entscheidend ist vielmehr, dass beide die Verteilung als fair empfinden, miteinander im Gespräch bleiben und Belastungen frühzeitig ansprechen.
Die Folge gibt konkrete Tipps, wie Paare Mental Load sichtbar machen, Zuständigkeiten neu verteilen und mit Wertschätzung, Offenheit und einer Portion Humor wieder stärker als Team handeln können.
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