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Der wahre Bericht eines Schiffbrüchigen - authentisch und bewegend
Am 17. November 2012 bricht José Salvador Alvarenga mit seinem Begleiter in einem kleinen Boot zum Fischfang auf. Als in einem heftigen Unwetter vor der Küste Mexikos der Motor versagt, beginnt eine 10.000 Kilometer lange Odyssee über den Ozean.
Alvarenga wird dabei von Haien bedroht, muss den Tod seines Gefährten verkraften, trinkt das Blut von Vögeln, näht seine letzte Kleidung mit Fischgräten und schützt sich mit Schildkrötenpanzern vor der Sonne.
»Franklin hat den Überlebenskampf Alvarengas eindrucksvoll aufgeschrieben.« Die Welt
Brillant und einfühlsam schildert Jonathan Franklin das nervenzerreißende Drama an Bord. Dabei erklärt er eindrücklich, wie man als Mensch fast 14 Monate auf dem Meer überleben kann.
»Eine Geschichte zwischen 'Robinson Crusoe' und 'Life of Pi'« SPIEGEL Online»Eine unfassbare Abenteuergeschichte, und eine unfreiwillige dazu.« Frankfurter Allgemeine Magazin»Eine feinfühlige, großartige und präzise journalistische Dokumentation. Mehr Sea Survival geht nicht.« Rüdiger Nehberg
Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen. - Verfilmt von Sean Penn mit Emile Hirsch.
Das Buch zu einem der beliebtesten Reiseländer und Auswanderungsziele
Atemberaubende Nationalparks, Berge und Meere, Grizzlys und Elche; dazu Sportmöglichkeiten zu jeder Jahreszeit, lukullische Genüsse und sprachliche wie kulturelle Vielfalt: Kanada wird nie langweilig.
Sonya Winterberg hat das ganze Land bereist und lässt sich immer wieder gerne überraschen: von der ungebrochenen Freundlichkeit der Kanadier, der Wildheit der Niagarafälle und den schroffen Klippen der Rocky Mountains. Tagelang fährt sie mit uns mit dem Zug durch unendliche Weiten, schwelgt in Schlosshotels in British Columbia in historischem Luxus und schmaust köstlich und koscher in Quebec.
Es ist nicht leicht, das zweitgrößte Land der Erde zu begreifen, doch mit dieser Gebrauchsanweisung sind sie ganz nah dran. Ansonsten hilft nur noch: selbst hinreisen und entdecken!
Altmanns Daseinsenthusiasmus ist mitreißend, Franz Schuh, WDRNeben mir sitzt Platon (!), Typ gebrechlicher Großvater. Wir plaudern, und ich frage ihn, ob er glücklich sei. Bestimmt! Ja! Und warum? »¡La vida!«, das Leben sorge dafür. Kaum hat er die zwei Wörter ausgesprochen, schleudert er in einer scharfen Kurve vom Sitz. Als ich nach ihm greife, liegt er schon am Boden. Ich hieve ihn auf seinen Platz zurück, aber Platon bemerkt, dass sein Klingelgeld aus der Hosentasche flog. So suchen wir beide auf Knien nach seinem Besitz: sieben einzelne Pesos. Haben wir jede Münze gefunden, zieht wieder ein Lächeln über sein Gesicht. Keine Silbe Unmut entkommt ihm. Das Leben stimmt ihn heiter, und dass er gerade schmerzhaft auf einem verrosteten Blechboden landete, hat damit nichts zu tun. Irgendwann will Platon wissen, woher ich angereist sei, und als er es weiß, fragt er: »Bist du tatsächlich aus Paris oder kommst du aus Frankreich?« Ich umarme den 78-Jährigen, eine solche Frage ist tausend Mal sieben Pesos wert.
Der American Dream mit deutscher Gründlichkeit
Ironie des Schicksals? In der Mitte des Lebens sehnen sich viele nach Entschleunigung, einem Sabbatical oder zumindest einer besseren Work-Life-Balance. Vince Ebert wollte es anders: Anstatt auf dem Jakobsweg einen Gang zurückzuschalten, suchte er das Abenteuer in der Stadt, die niemals schläft, auf dem Broadway. Raus aus dem Trott des Alltags, rein in den Wahnsinn von New York. Ein ganzes Jahr hatte er vor zu bleiben, durch Corona war sein amerikanischer Traum aber schon nach neun Monaten im März 2020 zu Ende. Zurück in Europa mit einem der letzten Flugzeuge, zwang ihn der Lockdown zur Entschleunigung, und die Pandemie nötigte ihn zu einem Sabbatical. Doch die Zeit im Big Apple veränderte seine Sicht sowohl auf die Neue als auch auf die Alte Welt.Warum ist eine Nation, die zum Mond flog, nicht in der Lage, eine funktionsfähige Duscharmatur herzustellen? Kann man wirklich vom Tellerwäscher zum Millionär werden? Oder doch nur zum Geschirrspüler?Eine kluge und witzige Abrechnung mit dem American Dream und der deutschen Gründlichkeit - und warum die Anopheles-Mücke wichtiger ist als George Washington.
Mit zahlreichen Fotos, durchgehend vierfarbig.
Der Wegweiser für die amerikanische Wirklichkeit
Die USA sind ein Land, das täglich neu überrascht und berauscht, zum Lachen bringt, fasziniert - und verärgert; nicht erst seit Donald Trump zum zweiten Mal Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Wie man es verstehen oder sogar lieben lernt, verrät USA-Experte Adriano Sack. Denn das Wichtigste, um Amerika trotz allem zu mögen, ist die Fähigkeit, an seinen Gegensätzen nicht zu verzweifeln und die Bewohnerinnen und Bewohner für ihre Zukunftsliebe, Widerstandsfähigkeit und ihren Idealismus zu bewundern.
Rundum aktualisierte und erweiterte Ausgabe Dezember 2024
Adriano Sack macht sich auf, die Lage zu erkunden und ein aktuelles Porträt dieses widersprüchlichen Landes zu zeichnen. Er geht dem amerikanischen Charakter auf den Grund, begegnet Bären, Pumas und Walen, besucht Las Vegas, New York und San Francisco und wird immer wieder überwältigt von einer atemberaubenden Natur, die von rot leuchtenden Wüsten bis zu schneebedeckten Berggipfeln alles bietet. Er erkundet ein vielschichtiges Staatensammelsurium, das vor allem in den letzten Jahren zahlreichen Umbrüchen unterworfen war - politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.
»Eine unendliche Vielfalt, die uns lustvoll nahezubringen das größte Verdienst dieses Buches ist.« Berliner Morgenpost
Nehmen Sie nie, wirklich nie die Hand aus der Hosentasche. Allenfalls zur Begrüßung. Rechnen Sie damit, sowohl von links als auch von rechts überholt zu werden. Denken Sie bei Verabredungen stets daran, auf das »a.m.« oder »p.m.« zu achten. Vergessen Sie bloß Ihre Kreditkarte nicht. Seien Sie überhaupt kreditwürdig! Drehen Sie immer die Heizung auf volle Pulle, und schalten Sie gleichzeitig die Klimaanlage ein. Üben Sie buchstabieren. Machen Sie sich mit Yards, Zoll und Feet vertraut. Fragen Sie keinesfalls nach dem Klo - ein Amerikaner geht höchstens mal »to the bath-room«. Seien Sie auch sonst auf einige Tabus gefasst. Und vertrauen Sie blind Paul Watzlawicks Anleitung, die uns Amerika seit 30 Jahren unvergleichlich nahebringt.
Abenteuer Langstreckenwandern - 12.700 Kilometer zu Fuß
Sie ist weiter gewandert als Hape Kerkeling und Cheryl Strayed zusammen. Unter ihrem Nickname German Tourist gilt Christine Thürmer als Legende auf dem Hiking Trail. Dies ist ihre Story.
Beim Weitwandern nach dem Ultraleicht-Prinzip ist jeder Mensch auf sich gestellt. Vor allem, wenn es über die berühmtesten Wanderwege der USA geht. Der Pacific Crest Trail, der Appalachian Trail und der Continental Divide Trail führen mitten durch die Wildnis, in der nichts für Ablenkung von den eigenen Gedanken sorgt.
Genau das fasziniert - an Christine Thürmers »Laufen. Essen. Schlafen.«: Der SPIEGEL-Bestseller ist gleichzeitig Reisebericht, Mutmacher und inspirierender Einblick in den Alltag einer Frau, die zu den meistgewanderten Menschen der Welt gehört und ihre berufliche Karriere gegen ein Leben auf dem Trail getauscht hat.
Eine Frau beim Wandern auf Sinnsuche
Vor ihrem ersten Wanderschritt war Christine Thürmer vollkommen unsportlich und nur auf ihren Alltag fixiert. Nach ihrem ersten Solotrip hatte sich alles verändert. Was Erfolgsbücher wie »Wild« als einmaligen Trip zu neuer Gelassenheit beschreiben, wird in »Laufen. Essen. Schlafen.« zur allumfassenden Lebensphilosophie, von der sich jede/r Frau- animieren lassen kann - ob mit oder ohne Wanderstiefel.
Camping. Minimalismus. Jeder Tag ein Neuanfang.
»Wie sie insgesamt 12 700 Kilometer zu Fuß zurücklegt und dabei Wind und Wetter, Moskitos und Bären trotzt, ist ein Abenteuer, dem man gerne folgt.« - Süddeutsche Zeitung
Wenn das Eis zum Zuhause wird
Sohvi Kangasluoma liebt das Eis und die Arktis. Gemeinsam mit ihrem Partner Juho kauft sie ein altes Segelboot, überholt es, bereitet es für die arktischen Gewässer vor und sticht in See. Mit der Lumi segelt das Paar entlang Alaskas Küste und durch die legendäre Nordwestpassage bis nach Grönland. Dort machen sie die Lumi in einem Fjord fest, lassen sich vom Eis einschließen und überwintern an Bord.
Unterwegs im hohen Norden
Anschaulich erzählt die finnische Arktisexpertin vom Alltag auf engstem Raum, von der Navigation bei Sturm und Nebel, Eisbären und Walen und prägenden Begegnungen mit Menschen aus indigenen Communitys, Hundeschlittenführer:innen und Forscher:innen. Dabei erlebt sie die drastischen Auswirkungen des Klimawandels im Norden unmittelbar.
Die Arktis im Wandel
Jede Etappe öffnet den Blick auf größere Zusammenhänge wie indigene Selbstbestimmung, koloniale Geschichte, Fischerei, Ölwirtschaft und Permafrost in einer Zeit, in der das arktische Meereis sichtbar schwindet. Als Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf arktischer Umweltpolitik zeigt sie, wie tiefgreifend geopolitische Interessen, Fischerei und der Kreuzfahrttourismus die Lebenswelt der Menschen vor Ort verändern - und was das für die Natur bedeutet.
»Und dann segelten wir nordwärts« ist ein eindringlicher Reisebericht über das Meer, das Eis und die Menschen, die mit beidem leben. Zugleich ist es ein politisches Sachbuch, das vom Alltag auf der Lumi zu den großen politischen Zusammenhängen führt und zeigt, wie neue Schifffahrtswege, Rohstoffinteressen und militärische Strategien den Norden grundlegend verändern.
Eine Straße, ein Traum und ganz viel Mut
Raus aus der Komfortzone, hinein ins große Abenteuer: Zwei Jahre lang tauschen die beiden Erfolgautor:innen Karen Sander und Martin Conrath ihr Haus gegen einen Pickup, um die legendäre Panamericana zu erobern. Es geht von Kanada bis nach Patagonien - entlang einer Traumroute, die Mythos, Sehnsuchtsort und gewaltige Herausforderung zugleich ist.
In «Bis ans Ende der Welt» erzählen sie von grandioser Natur, magischen Tierbegegnungen, Schlaglöchern in Mexiko, staubigen Pisten in Argentinien und nervenaufreibenden Grenzübergängen. Und von den Menschen: von herzlichen, hilfsbereiten Einheimischen wie dem Trucker in Kanada und dem Friedhofswärter in Peru ebenso wie von Reisenden aus der ganzen Welt, die alle eins gemeinsam haben: den Mut, aus dem Gewohnten auszubrechen und etwas Verrücktes zu wagen.
Ein packender Reisebericht über das befreiende Gefühl des Aufbruchs, denn oft braucht es viel weniger als gedacht, um den ersten Schritt in ein neues Leben zu tun.