
Artikelbeschreibung
Der Technologiekonzern SCHOTT ist aus dem Jenaer Glaswerk Schott & Gen. hervorgegangen, einem Betrieb der Carl-Zeiss-Stiftung, für den die liberalen und sozialen Bestimmungen des Stiftungsstatuts galten. Doch passte sich das Unternehmen in der Zeit des Nationalsozialismus der Diktatur an, fertigte zunehmend für die Kriegsrüstung und profitierte von Zwangsarbeit. Der Autor hat die Geschichte von Schott im "Dritten Reich" erstmals wissenschaftlich untersucht. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen zeigt er, wie sich das Unternehmen wandelte und an nationalsozialistischem Unrecht beteiligte, aber seinen besonderen Status behauptete und von der gewachsenen Betriebskultur geprägt blieb.
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