Ayeshas Pinsel

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Buchprofile - Rezension
Die Kunst hat die Kraft, in dunklen Zeiten Trost und Glücksmomente zu spenden!
Als der Krieg über der Stadt tobt und alles verwüstet, fliehen die Menschen in einen Keller. Unter ihnen ist die Malerin Ayesha. Pinsel, Stifte und Farben werden verteilt und die verängstigten Menschen beginnen, die Kellerwände mit schönen Bildern auszumalen. Ayesha malt das letzte Bild, ein Fenster zu einer paradiesischen Landschaft. Dieses Fenster ist ein Ausweg aus Krieg und Zerstörung. – Die Nachrichten sind voller Gewalt und sinnloser Destruktion. Schon für Erwachsene ist es schwer, diese Bilder des Leids auszuhalten; wie mögen sie auf Kinder wirken, die man zu Mitgefühl erziehen möchte? Dieses Kinderbuch setzt einen Akzent, der vordergründig naiv erscheinen mag, der aber eine Kraft in sich trägt, die neue Welten erschaffen kann – die der Kunst und Kreativität. Das Zeichnen, Malen, Schreiben oder Komponieren setzt der Wirklichkeit des Schreckens etwas entgegen, das neue, andere (Aus-)Wege bahnt und Wünsche formuliert, wie ein gutes, gelingendes Leben aussehen könnte. Als Kritik kann eingewandt werden, dass diese Botschaft den Opfern wenig nützt. Dem ist entgegenzuhalten, dass jeder künstlerische Ausdruck eine überindividuelle, zutiefst menschliche Fähigkeit ist. Die schöne, edle Gestaltung dieses Buches trägt dem Rechnung: auf das dicke Papier wurden zarte, detailreiche Zeichnungen gesetzt, die die Schönheiten von Ayeshas Bildern widerspiegeln. Kunst ist, wie die Autorin auch in ihrem Vorwort ausführt, eine Lebenskraft und Schönheit ist das Gegenbild zu dem Leid, das die Gewalt hervorruft. Bücher wie dieses verkörpern diese Überzeugung. – Sehr gerne empfohlen!
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Vera Lang empfiehlt:

Ayesha malt in ihrer Werkstatt wunderschöne Bilder, die alle, die sie sehen, glücklich machen. Als der Krieg eines Tags ausbricht und auch in Ayeshas Stadt ankommt, dauert es nicht lange, bis die Bomben die kleine Kunstwerkstatt zerstören. Um sich vor den Angriffen zu schützen, suchen die Malerin und ihre Freunde mit dem wenigen geretteten Dingen aus ihrem Atelier Zuflucht in Ayeshas dunklem Keller und beginnen damit, ihre Traurigkeit und das Grau in ihrem Herzen mit Pinsel und Farbe ein wenig kleiner zu machen. Als die anderen längst fertig mit ihren Wandkunstwerken sind, legt Ayesha den Pinsel nicht beiseite und malt ein Fenster zu einer neuen Stadt, ohne Kriege, ohne Bomben, ohne Zerstörung, durch das sie alle klettern, als die Flugzeuge erneut kommen. – Dieses Bilderbuch lädt unbedingt zum Dialog während und nach der Lektüre ein, beispielsweise in der Schule oder im Rahmen einer Veranstaltung gegen das Vergessen.

Vera Lang, Medienberaterin Kinder- und Jugendbuch

Artikelbeschreibung

Ayesha konnte wunderschöne Bilder malen. Sie erzählten von Liebe, Freundschaft und der Schönheit der Welt. Es war ein gutes Leben. Doch eines Tages kam der Krieg in die Stadt.Eine Geschichte über die Macht der Kunst, Trost, Kraft und Verbundenheit zu spenden, selbst in den dunkelsten Zeiten.

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