
Artikelbeschreibung
Eva Pregla, Jahrgang 1935, hat das 20. Jahrhundert nicht nur erlebt, sondern ihm widersprochen. Aufgewachsen in ideologischen Spannungen, entschied sie sich früh für innere Unabhängigkeit. Ihr Weg führte sie als Kriegskind durch Wiederaufbau, Mauerbau und Wendezeit: von der Ausbildung zur Finanzbuchhalterin einer Konsum-Genossenschaft über die Arbeit in der kirchlichen Suchthilfe und Schuldnerberatung bis hin zum politischen Engagement in der CDU. Das Hilfsnetz für Alkoholkranke, das sie zusammen mit ihrem Mann betreute, berührte ein Tabuthema in der DDR und konfrontierte sie mit gesellschaftlichem Misstrauen und familiären Herausforderungen. Diese Biografie ist Familien-, Kriegs-, Kirchen- und DDR-Geschichte in einem und erzählt eindringlich von Haltung im Alltag und dem Mut, unbequeme Wege zu gehen.
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Personeninformation
Eva Pregla, geboren 1935 in Alt Rüdersdorf, begann früh, sich kirchlich und sozial zu engagieren. In Potsdam baute sie mit ihrem Mann den Suchtgefährdetendienst der evangelischen Kirche auf, der Alkoholkranke in der gesamten DDR betreute. Nach der Wiedervereinigung wirkte sie kommunalpolitisch und in der Diakonie.
Pressestimmen
»[Preglas] persönliche Familiengeschichte ist bei aller Widersprüchlichkeit geprägt von einem Urvertrauen, das ihr hilft, auch die Herausforderungen ihres späteren Familien- und Gemeindelebens in der schwierigen Situation der Suchthilfe in der DDR unerschrocken mitzugestalten. Das macht ihre schlicht erzählte Geschichte der Generationen zu einem Zeitdokument mit historischen Familienfotos.« ekz.bibliotheksservice, September 2026
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