Wie das klingt!

Neue Töne aus aller Welt
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Buchprofile - Rezension
Eine Vielfalt an Informationen über Musik quer durch die Jahrhunderte und alle Sparten.
"Was ist ein Geräusch?", "Wer ist Musiker?", "Was ist Musik?" - das sind einige der Fragen, denen in diesem Buch nachgegangen wird. Angefangen vom akustischen Phänomen des Geräusches über die Geschichte der Klang-Aufzeichnung, die Geheimnisse der Fledermäuse oder einer Stradivari-Violine erfahren die Leser/-innen viel Neues, etwa über frühe Experimente mit Sprechautomaten oder Erfinder von neuartigen Musikinstrumenten wie B. Franklin und L. Theremin. Es begegnen einem sowohl berühmte als auch weniger bekannte Komponisten: Bach, Beethoven, Messiaen, Young, Cage, Stockhausen oder Ives; ebenso Musikgruppen wie die Beatles oder Kraftwerk. Dass Musiker zu Legenden werden, etwa Madonna, überrascht wenig, aber dass sie auch Maler, Archäologen oder gar Kriminelle sein können, umso mehr. Die farbenfrohen und ausdrucksstarken Illustrationen von Aleksandra und Daniel Mizieliski lassen schon kleine Leser/-innen neugierig blättern. Doch auch jedem erwachsenen Interessierten werden sich viele bisher unbekannte Aspekte quer durch die Jahrhunderte und alle Sparten der Musik eröffnen. Begleitend gibt es eine Internetseite, die zu Hörproben vieler der im Buch erwähnten Musikstücke führt. - Ein außergewöhnliches Buch, das alle Altersgruppen inspirieren wird.
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Artikelbeschreibung

Klänge und Töne können so verschieden sein und entfalten gerade dadurch ihre Wirkung: Laut und leise! Lang und kurz! Schrill und sonor ...Was alles kann Musik sein? Diese Frage zieht sich als roter Faden durch dieses Buch erstaunlicher musikalischer Begebenheiten: Arseni Awraamow führte 1922 in Baku mit Hilfe der russischen Kriegsmarine eine 'Sirenen-Sinfonie' auf. Bereits 1913 hatte Luigi Russolo die Geräusche der modernen Stadt zur Musik erklärt. 2001 nahm Francisco Lopez die Töne des Regenwalds in Costa Rica auf.Für Henri Chopin ist der eigene Körper eine Klangfabrik, Athanasius Kircher entwickelte 1693 eine sprechende Statue, Wolfgang von Kempelen 1791 eine Sprechmaschine. Die Beach Boys montierten schon 1966 ihre Good Vibrations aus unzähligen Einzelstücken zusammen, Arnold Schönberg erfand in den 1920ern neue Spielregeln des Komponierens, Bill Fontana schlug 1987 eine Klangbrücke zwischen Köln und San Francisco ... All dies setzen Aleksandra und Daniel Mizielinscy mit kraftstrotzenden Bildern in Szene: Ein lustvolleres Musikbuch hat es bislang kaum gegeben!

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