
Artikelbeschreibung
"Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit, ein Fortschritt, den wir in seiner Notwendigkeit zu erkennen haben", sagte Hegel. Dieses Diktum darf für den Fortschrittsoptimismus der Aufklärung als paradigmatisch gelten. Aber unabweisbare Errungenschaften des Fortschritts in allen Lebensbereichen gingen von Anbeginn mit Schattenseiten desselben Fortschritts einher. Moshe Zuckermann geht in seinem Essay dieser Dialektik nach. Im ersten Teil zeichnet er panoramisch die theoretischen Dimensionen, Bestrebungen und Widersprüche von Moderne, Aufklärung und Fortschritt nach. Im zweiten Teil befasst er sich mit empirischen Auswirkungen dieses Gesamtkomplexes auf die Bereiche der Politik, der Gesellschaft, der Technik, der Kunst und des Alltags.
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Personeninformation
Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main. Nach seiner Rückkehr nach Israel im Jahr 1970 studierte er an der Universität Tel Aviv, wo er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut für deutsche Geschichte leitete. Im Westend Verlag erschien zuletzt Denk ich an Deutschland ... (2023).
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