366 Tage mit Karl Valentin

Der immer gültige Kalender des Humors
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Bayern im Buch-Rezension
Immerwährender Kalender mit Sinnsprüchen des großen Komikers.
Natürlich beginnt ein immerwährender Kalender mit Karl Valentin nicht am 1. Januar, sondern am 4. Juni, dem Geburtstag des brillanten Komikers und hinterkünftigen Spracherforschers. Dafür ist es aber kein Abreißkalender, der immer dünner wird, sondern ein üppiges Buch, das für jeden Tag eine kleine Portion Valentin bietet. Gelegentlich verzeichnet der Kalender auch internationale Gedenktage oder historische Ereignisse, zu denen der 1948 verstorbene Valentin schon vor ihrem Eintreten Sinnstiftendes zu sagen wusste. Etwa über die Mondlandung am 20. Juli 1969: „Aufn Mond könnens fliegen, aber gegen den Katarrh habens noch nix erfunden.“ Der Dauerkalender lädt ein, diesen Meister des Aphorismus, des Hinten-herum-denkens und des komischen Widerspruchs näher kennenzulernen. Und wer das nicht lesen will, kann sich dafür an den hervorragend ausgewählten Bildern von Karl Valentin und seiner unverzichtbaren Partnerin Liesl Karlstadt ergötzen. Auch für Büchereien ist das Kalenderbuch geeignet. Denn nirgendwo findet sich ein Hinweis, dass der Leser die 226 Seiten mit ihren 366 Tagen (den 29. Februar braucht man nur alle vier Jahre zu berücksichtigen) nicht auch innerhalb von vier Wochen durchblättern darf. Vergnüglich ist der Band in jedem Fall und ein kleines Suchspiel: denn das mittellange Vorwort von Gerhard Polt steht zwar am Anfang, ist aber nicht sofort erkennbar, auch wenn es rot gedruckt ist. Denn es ist eben nur ein einziges Vorwort und keine Vorrede. Ganz im Sinne Karl Valentins wird die Sprache ganz genau genommen.
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Artikelbeschreibung

"Valentin ist nicht nur der Vater der modernen Komik, sondern auch der zukünftigen." Heinz ErhardtDiese zeitlose Beständigkeit des valentinschen Humors liegt dem Kalender in Ihren Händen zugrunde. Mit zahlreichen teilweise unveröffentlichten Aufnahmen aus den Tiefen des Valentin-Archivs und ebenso vielen unvergesslichen Sprüchen begleitet Sie der Kalender durch das Jahr - ganz egal durch welches! Weil weder Jahreszahlen noch Wochentage angegeben werden, verliert der Kalender seine Gültigkeit auch in 100 Jahren nicht und Ihre Notizen, Termine und niedergeschriebenen Weisheiten bleiben noch Ihren Urenkeln erhalten!

Produktsicherheit

Hersteller: Volk München
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Personeninformation

Der gebürtige Münchner Herbert Becke beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Münchner Komiker und Volksphilosophen Karl Valentin. Als 16-Jähriger gründete er bereits die "Valentinaden-Bühne" und spielte viele Jahre lang Valentinstücke vom "Firmling" über den "Theaterbesuch" bis zu weniger bekannten Szenen wie dem "Bittsteller". Seit 40 Jahren eigenes fotografisches Wirken. Fotodozent, Initiator und langjähriger Leiter des Projektes "FotoART München". Für sein künstlerisches Wirken bekam er den "Tassilo-Preis" der Süddeutschen Zeitung und das Bundesverdienstkreuz. Gunter Fette ist seit 1970 als Rechtsanwalt in München tätig und verwaltet seitdem im Auftrag der Erben den urheberrechtlichen Nachlass von Karl Valentin. Er hat diverse Buchbeiträge über Valentin veröffentlicht sowie die 2007 erfolgte Verfilmung des Lebens von Karl Valentin und Liesl Karlstadt initiiert und betreut. Er konzipierte die Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum über fremdsprachige Aufführungen der Werke des Künstlerduos auf den Bühnen in aller Welt. Alfons Schweiggert wurde 1947 in Altomünster geboren, übernahm nach dem Studium der Psychologie, Philosophie und Pädagogik einen Lehrauftrag an der Universität München. Von 1993 bis 2009 war er als Institutsrektor am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München tätig.Er veröffentlichte bereits zahlreiche Sachbücher, Biographien, Erzählungen, Lyrik, Satiren und einen Roman, außerdem pädagogische Fachbücher. Zu seinen Themenschwerpunkten zählt Bayerns "Märchenkönig" Ludwig II. Seine Publikationen aus diesem Themenkreis, z.B. "Edgar Allan Poe und König Ludwig II.", stießen auf großes Interesse beim Publikum und in den Medien. Seine schriftstellerische Tätigkeit wurde bereits mehrfach prämiert. Alfons Schweiggert ist Präsidiumsmitglied der Schriftstellervereinigung "Turmschreiber" und im Vorstand der "Karl Valentin-Gesellschaft".

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