Das Mädchen mit dem roten Buch

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Buchprofile - Rezension
Ein geflüchtetes Mädchen ist neu in der Kitagruppe.
Aus der Sicht von Adam, einem Jungen aus der Kita, wird die Geschichte von Layla erzählt, die neu in der Kitagruppe ist. Sie ist immer traurig, sitzt abseits und malt Schlauchboote, brennende Häuser und zerfetzte Zelte in ihr rotes Buch. Adam erfährt, dass sie aus ihrer Heimat flüchten musste und versucht, sie aufzuheitern und sich mit ihr anzufreunden. Er stellt aus vielen gemalten Blättern ein großes Bild zusammen, auf denen die beiden fröhlich zusammen spielen. Sie werden Freunde. – Der Geschichte schließen sich fünf Ideen an, wie man geflüchtete Kinder willkommen heißen kann (z.B. "Lächelt euer nettestes Lächeln" S. 30). Auch die Illustrationen heißen alle willkommen; die Kinder haben verschiedene Hautfarben und auch ein Kind im Rollstuhl ist mit dabei. Farblich geben die Illustrationen die Stimmung wieder, sind dunkel und bedrohlich, wenn Layla von ihrer Flucht malt und hell und fröhlich, wenn sie sich mit Adam anfreundet. – Die Autorin erzählt wie in ihrem Debüt "Der Junge aus der letzten Reihe" (BP/mp 20/334) berührend von Flucht, Empathie, Freundschaft und dem Ankommen, was für viele Kinder Identifikationspotenzial bietet. Ideal geeignet ist das Buch für Kindergärten und Grundschulen, aber auch für alle Kinder, die irgendwo neu dazukommen sowie für alle Kinder, die diese begrüßen wollen. Empathie fördernd und unbedingt empfohlen!
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Fit für die Zukunft empfiehlt:

Als ein neues Mädchen in den Kindergarten kommt, möchte der Ich-Erzähler mit ihr befreundet sein. Doch sie ist still, malt nur in ihrem roten Buch und nach und nach erfährt der Junge ihre Geschichte. Ein Bilderbuch, das zwar von Einsamkeit, Angst und Verlust erzählt, aber auch zeigt, wie vorurteilsfrei Kinder aufeinander zugehen und sich anfreunden.

Artikelbeschreibung

Seit Kurzem gibt es ein neues Mädchen in meiner Gruppe. Ich würde so gern mit ihr befreundet sein, aber sie will nie mit mir spielen, sondern malt nur in ihrem roten Buch. Selbst in der Vorlesestunde, der tollsten Stunde des ganzen Tages, möchte sie nicht zu uns in den Sitzkreis kommen! Ich habe gehört, dass das neue Mädchen traurig ist, weil sie ihre Heimat, Freunde und Spielsachen zurücklassen musste. Aber ich habe schon einen Plan, wie ich das Mädchen wieder zum Lächeln bringen kann...

Produktsicherheit

Hersteller: Atrium Hamburg
Anschrift: Semperstr. 24
DE-22303 Hamburg
Kontakt: info@buecherwege.de

Personeninformation

Onjali Q. Raúf ist Autorin, Journalistin und Gründerin der Menschenrechtsorganisation Making Herstory, die sich gegen Gewalt gegenüber Frauen auf der ganzen Welt einsetzt. Außerdem engagiert sie sich als ehrenamtliche Helferin für Flüchtlinge, wobei ihr die Idee zu ihrem Debütroman 'Der Junge aus der letzten Reihe' kam. Dieser eroberte binnen kürzester Zeit die britische Bestsellerliste und gewann gleich mehrere Preise, u. a. den Waterstones Children's Book Prize 2019 und den Blue Peter Book Award. Onjali Q. Raúf lebt in London. Katharina Naumann war nach ihrem Germanistik- und Südslawistik-Studium zunächst als Journalistin tätig. Doch schon bald reifte in ihr der Traum, in die Buchbranche zu wechseln. Heute übersetzt und lektoriert sie für diverse Verlage. Für Atrium Kinderbuch hat sie u. a. 'Der Junge aus der letzten Reihe' von Onjali Q. Raúf und die Lottie-Brooks-Reihe von Katie Kirby übersetzt.
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