Seit gestern ist Frieden

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Buchprofile - Rezension
Erinnerungen an die Zeit in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Problemen der Jugendlichen.
Der Brief eines Freundes aus den Tagen nach dem Zweiten Weltkrieg weckt in der 58-jährigen Hanne Erinnerungen an ihre Jugend. Bei Kriegsende lebte sie mit Mutter und Zwillingsbruder auf dem Land, wo der Hunger nicht ganz so gravierend war, der Verlust aller bis dahin gekannten Werte umso mehr. Hanne und ihr Bruder werden manchmal brutal mit den Grausamkeiten des NS-Regimes konfrontiert und ihnen gelingt es, die alte Ideologie zu durchschauen und sich davon abzuwenden. Andere verschließen die Augen und bleiben der Vergangenheit verhaftet. - Das Buch leistet wichtige Aufklärungsarbeit hinsichtlich der jüngsten Vergangenheit, unterstützt durch das Glossar und die Zeittafel. Die Botschaft "Nie wieder Krieg!" sollte jeden in heutiger Zeit erreichen. Möglicherweise ist die Geschichte etwas zu betulich, um viele Jugendliche anzusprechen, kann aber Geschichtsinteressierten unbedingt empfohlen werden.
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Artikelbeschreibung

Seit gestern ist Frieden. Hanne, geboren 1931, war wie die meisten jungen Mädchen in Deutschland begeistertes Mitglied im BDM. Nach Kriegsende gilt nichts mehr, woran sie geglaubt hat. Mit den Besatzungstruppen kommt Adam, ein englischer Soldat, in ihr Dorf. Hanne merkt es als Erste: Zwischen Julia, ihrer besten Freundin, und dem jungen Engländer entsteht etwas, das noch vor Kurzem niemand für möglich gehalten hat. Über sich selbst bestimmen, den eigenen Gedanken und Empfindungen folgen, Freiheit statt Diktatur - für Hanne ist das eine ganz neue Erfahrung. Sie entdeckt ihre Neugier auf das Leben und die Liebe.

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