Hier bin ich doch!

... ruft das Gespenst
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Buchprofile - Rezension
Ein kleines Gespenst auf der Suche nach sich selbst.
In diesem Bilderbuch spukt ein kleines Gespenst durch ein Mehrfamilienhaus und eckt dabei im wahrsten Sinne des Wortes überall an. Weil es unsichtbar ist, weiß das kleine Gespenst selbst nicht, wo sein Körper anfängt und aufhört. Dementsprechend laut und wütend fallen auch seine Flüche aus - zum Fürchten! Die meisten Familien ziehen nach einiger Zeit wieder weg, weil es in diesem Haus nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Nur die Hausmeisterfamilie Blum mit den Kindern Elli und Ali bleibt hier, denn schließlich geht es um ihren Job. Irgendwann schafft es das Gespenst, auf unerwartete Weise Kontakt zu Familie Blum aufzunehmen. Obwohl es immer noch unsichtbar ist, gelingt es der Familie, das Gespenst von Kopf bis Fuß zu streicheln. Endlich kann das kleine Gespenst sich durch die Berührungen von außen selbst spüren und von nun an ein ganz neues, freundliches Gespensterleben führen. - Die Illustrationen sind sehr lebhaft und detailreich gestaltet und schaffen zahlreiche zusätzliche Sprechanlässe. Der Text bleibt durchgehend auf leicht verständlichem Niveau. Vor allem im zweiten Teil, wenn das Gespenst nach und nach auch für die Leser sichtbar wird, kann man die Geschichte gut mit eigenen Körperwahrnehmungsübungen verbinden.
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Artikelbeschreibung

Es klingt, als wären Geister im Haus. Dabei will das kleine Gespenst niemandem Angst einjagen. Es heult nur, weil es sich überall anstößt. Weil es unsichtbar ist, weiß es ja kaum, wo es anfängt und aufhört.

Viele Mieterinnen und Mieter sind schon ausgezogen. Deshalb bangen die Eltern von Elli und Ali um ihre Aufgabe als Hausmeister. Doch heute backen sie Knoblauchbrote. Denen kann das kleine Gespenst nicht widerstehen, auch wenn es danach furchtbar pupsen muss. Ja, es ist unsichtbar, aber jetzt kann man es riechen und orten. Papa legt dem kleinen Gespenst den Arm um die Schulter, Elli streicht ihm über den Kopf, und Ali zählt seine siebzehn Zehen. Langsam kommt die Gestalt des kleinen Gespenstes zum Vorschein, und endlich spürt es, wer es ist.

Und die leer stehenden Wohnungen? Da ziehen wieder Leute ein, denn niemand hat das Gespenst seither wieder schimpfen gehört.

Produktsicherheit

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Kontakt: info@schoeffling.de

Personeninformation

Werner Rohner (*1975) glaubt nicht an Gespenster, außer er kann sie anfassen. Davon erzählt sein erstes Bilderbuch. Außerdem hat er mehrfach ausgezeichnete Romane geschrieben, zuletzt Was möglich ist, und im Herbst 2021 ist sein erstes erzählendes Kinderbuch Mehr als ein Wunsch erschienen, welches mit dem Kranichsteiner Literaturstipendium ausgezeichnet wurde. Werner Rohner lebt in Zürich. Samira Belorf (*1993) ist mit marokkanischen Wurzeln in der Ostschweiz aufgewachsen. Heute lebt und arbeitet sie in Basel. 2018 hat sie ihr Studium an der HSLU abgeschlossen, seither ist sie selbstständige Illustratorin und Comiczeichnerin. 2021 hat sie ein Comic-Stipendium der Deutschschweizer Städte erhalten. Hier bin ich doch! ist ihr erstes Bilderbuch. www.samirabelorf.com

Pressestimmen

»[Eine] liebevoll skurrile Geschichte.« Hannes Nüsseler / bz - Zeitung für die Region Basel

»Die Baslerin Samira Belorf zeichnet einen liebenswerten Spuk.« Hannes Nüsseler / bz - Zeitung für die Region Basel

»Verspielt-luftig illustriert.« Aleta-Amirée von Holzen / Fritz+Fränzi

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