Finja und der Riese

Eine märchenhafte Erzählung über Macht, Gemeinschaft und Demokratie
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Buchprofile - Rezension
Die Entscheidung ihres Vaters, den Sohn des Riesen gefangen zu nehmen, fühlt sich für Finja gar nicht richtig an. Plötzlich weiß sie, was sie tun kann und was sie tun muss.
Finja lebt behütet und beschützt von ihrem Vater, dem König, im Schloss. Doch eigentlich wäre sie viel lieber wild und frei. Als der König eines Tages den Sohn eines im Wald lebenden Riesen fängt und einsperrt, um das Reich zu schützen, findet Finja das falsch. Mutig macht sie sich allein auf in den Wald und bietet sich dem Riesen als Pfand an. In einem Brief bittet Finja ihren Vater, den Riesensohn so zu behandeln, wie er wünsche, dass seine Tochter vom Riesenvater behandelt wird. Und der König merkt, dass von den Riesen gar keine Gefahr ausgeht. Jetzt muss er nur noch das aufgebrachte Volk beruhigen und ihnen die Angst vor dem Fremden nehmen. Er beruft eine Volksversammlung ein, um alle anzuhören und die Entscheidung, wie mit den Riesen umzugehen ist, nicht allein zu treffen. – Karchs märchenhafte Erzählung rund um große Themen wie Vorurteile und Angst, Macht und Demokratie, Liebe und Freiheit lässt sich wunderbar auf die heutige Zeit übertragen und bietet Gelegenheit zum Reflektieren, für gegenseitigen Austausch und Gespräche über Gefühle, Gewissen und Mut. – Ein starkes Buch und eine uneingeschränkte Empfehlung für jeden Bestand.
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Artikelbeschreibung

Das Königreich wird bedroht, von einem Riesen und dessen Sohn, die sich im angrenzenden, dunklen Wald herumtreiben - so heißt die Kunde. Eine rasche Entscheidung will getroffen werden: Den Riesen bekämpfen und ziemlich sicher ein großes Blutbad in Kauf nehmen? Oder eine List walten lassen und den Sohn gefangen nehmen? Der König weiß um die Kraft väterlicher Gefühle und unterstützt durch so manchen Einflüsterer wird der Sohn gefasst und in der Burg eingesperrt. Mit aufgeregtem Herzen verfolgt Finja (Königstochter und Halbwaise) die Geschehnisse. Selbst übertrieben gut behütet und beschützt, weiß sie, was es heißt, gefangen zu sein. Die Entscheidungen ihres Vaters fühlen sich für sie ganz und gar nicht richtig an. So fasst sie einen weitreichenden Entschluss ...Es sind die großen Themen, die Stefan Karch hier unterbringt: Vorurteile, Machtverhältnisse und gesellschaftliche Herausforderungen, die Kraft diffuser Ängste und undefinierter Sorgen und der Abbau zwischenmenschlicher Vorbehalte durch Begegnung, gegenseitiges Interesse und ein Kennenlernen-Wollen. Leichtfüßig und poetisch zugleich in eine märchenhafte Geschichte gegossen, von zahlreichen skizzenhaften Bildern begleitet - aktueller denn je.

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