Mediale Bedingungen des Erzählens im digitalen Raum

Band 1940
Untersuchung narrativer Darstellungstechniken der Hyperfiktion im Vergleich zum Roman. Dissertationsschrift
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Artikelbeschreibung

Was bedeutet erzählen? Lassen sich definitionsrelevante inhaltliche oder formale Merkmale benennen, anhand derer sich das Narrative festmachen lässt? Diese Untersuchung skizziert die Debatte um den Erzählbegriff der letzten Jahrzehnte und positioniert sich zu Gunsten eines kognitivistischen transmedialen Ansatzes. Er umfasst die heterogenen Erscheinungsformen des Narrativen unter Berücksichtigung medienspezifischer Eigenschaften, und den daraus resultierenden Möglichkeiten und Begrenzungen des narrativen Leistungsvermögens. In einer vergleichenden Gegenüberstellung von Roman und textbasierten Hyperfiktionen wird die Einflussgröße Medium auf die narrativen Ausdrucksmöglichkeiten transparent gemacht. Beide Erzählgattungen basieren auf dem Zeichensystem Schriftsprache und bringen dennoch signifikant unterschiedliche Erzählformen hervor.

Personeninformation

Die Autorin: Nicole Mahne studierte an der Universität Bielefeld Germanistik, Linguistik und Pädagogik. 2006 erfolgte die Promotion im Fachbereich Germanistik.
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