
Artikelbeschreibung
Die vorliegende Untersuchung setzt sich mit jenen Werken auseinander, die im frühen 18. Jahrhundert hermeneutische Problemgehalte ansprechen. Gleichsam als Vorbotin einer Kritik der Verstandeserkenntnis wird in der rationalistischen Aufklärung eine Bewegung spürbar, die geschichtshermeneutische, erkenntnis- und moralkritische Ansätze hervorbringt und in Opposition zu allgegenwärtigen nomologischen Vorstellungen die Frage nach dem ganzen Menschen neu formuliert. Diese ästhetisch-hermeneutische Kritik bezieht sich nicht nur auf die Gesetzeswissenschaften, sondern auch auf geschichtliche Problemstellungen, so daß die hier thematisierten Diskussionen über Gemeinsinn, empfindsame Moralkritik und ästhetische Erkenntniskritik gleichsam Momente eines umfassenden Zusammenhangs verkörpern.
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Personeninformation
Der Autor: Peter Ruth wurde 1964 in Hanau am Main geboren. Er studierte bis zu seinem Magisterexamen 1994 Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften an der Universität Frankfurt am Main. Das 1996 begonnene Promotionsstudium schloß er 2002 mit der vorliegenden Arbeit ab.
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