
Artikelbeschreibung
Allgäu, Anfang der fünfziger Jahre.
Vroni ist sechs Jahre alt und wächst in einer Familie auf, in der Macht wichtiger ist als Nähe. Der Großvater herrscht mit strengem Ton, der Vater, ein Kriegsversehrter, verliert sich in Wutausbrüchen, und die Mutter schweigt. Vroni sucht einen Ort der Geborgenheit in einer Welt, die von den Schatten des Krieges gezeichnet ist.
Pierre wird zu ihrer Hoffnung. Der Sohn einer jüdischen Fabrikantenfamilie, die nach dem Krieg ins Dorf zurückkehrt, spielt Klavier, als wäre Musik seine Sprache - für Vroni ist er Mozart, ein Gegenentwurf zu Angst und Enge. Mit ihm entdeckt sie eine Welt, die größer ist als das Haus, in dem geschwiegen und gebrüllt wird. Eine zarte Freundschaft entsteht, obwohl der Kontakt streng verboten ist. Pierre ist körperlich eingeschränkt, ein Fremder, einer, den man meidet.
Als das Dorf durch Intrigen die Familie vertreibt, verliert Vroni ihren wichtigsten Halt. Sie bleibt zurück in einer unbarmherzigen Nachkriegsgesellschaft, in der die Musik verstummt ist, und muss lernen, ihre eigene Stimme zu finden.
»Grandios und großartig... Ich habe selten ein so beklemmendes, wunderbar dichtes, poetisches und trotzdem ganz grades und klares Debüt gelesen wie dieses.« Elke Heidenreich , 3sat Kulturzeit
Vroni ist sechs Jahre alt und wächst in einer Familie auf, in der Macht wichtiger ist als Nähe. Der Großvater herrscht mit strengem Ton, der Vater, ein Kriegsversehrter, verliert sich in Wutausbrüchen, und die Mutter schweigt. Vroni sucht einen Ort der Geborgenheit in einer Welt, die von den Schatten des Krieges gezeichnet ist.
Pierre wird zu ihrer Hoffnung. Der Sohn einer jüdischen Fabrikantenfamilie, die nach dem Krieg ins Dorf zurückkehrt, spielt Klavier, als wäre Musik seine Sprache - für Vroni ist er Mozart, ein Gegenentwurf zu Angst und Enge. Mit ihm entdeckt sie eine Welt, die größer ist als das Haus, in dem geschwiegen und gebrüllt wird. Eine zarte Freundschaft entsteht, obwohl der Kontakt streng verboten ist. Pierre ist körperlich eingeschränkt, ein Fremder, einer, den man meidet.
Als das Dorf durch Intrigen die Familie vertreibt, verliert Vroni ihren wichtigsten Halt. Sie bleibt zurück in einer unbarmherzigen Nachkriegsgesellschaft, in der die Musik verstummt ist, und muss lernen, ihre eigene Stimme zu finden.
»Grandios und großartig... Ich habe selten ein so beklemmendes, wunderbar dichtes, poetisches und trotzdem ganz grades und klares Debüt gelesen wie dieses.« Elke Heidenreich , 3sat Kulturzeit
Produktsicherheit
| Hersteller: | Frankfurter Verlagsanstalt GmbH |
| Anschrift: |
Arndtstraße 11 DE-60325 Frankfurt am Main |
| Kontakt: | literatur@fva.de |
Personeninformation
Claire Beyer, 1947 geboren, lebt in Markgröningen bei Ludwigsburg. Sie hat ein Musical über Camille Claudel verfasst und Erzählungen, Kurzprosa und Gedichte in verschiedenen Anthologien sowie einen Band mit Lyrik veröffentlicht. Nach ihrem überaus erfolgreichen Prosadebüt »Rauken« (FVA 2000) erschienen der Erzählungsband »Rosenhain« sowie die Romane »Remis«, »Rohlinge«, »Refugium«, »Revanche« und zuletzt »Regen«.
Pressestimmen
»Claire Beyer [...] erzählt in ihrem Debütroman in dichten, beklemmenden Bildern ohne Kitsch und Wehleidigkeit ein todtrauriges Stück deutscher Geschichte. Das ist wie ein Schnitt mit einem scharfen Messer - es schmerzt zunächst nicht, aber es blutet sofort. Sie erzählt brillant von Tätern und Opfern, und, ja, eher werde Rauken zu Rosen, als dass unsere Elterngeneration je begreift, was sie uns mit ihrem Schweigen, ihren grauen Gesichtern und ihren Schlägen angetan hat.«
Der Spiegel
»Eine bitterböse Studie der Nachkriegszeit [...].«
Stuttgarter Zeitung
»Die Autorin Claire Beyer erzählt von der aussichtslosen Traurigkeit, in der ein Kind aufwächst, das keine Schuld in sich trägt und doch zum Sündenbock gemacht wird.«
Süddeutsche Zeitung
»Eine Geschichte, die traurig macht und einen doch nicht loslässt, weil sie so behutsam von den Blessuren des Lebens erzählt, weil sie Hoffnung lässt, dass es Trost geben könnte.«
Börsenblatt
»Die Sprache von Claire Beyer ist so intensiv, dass man von der Geschichte förmlich aufgesogen wird. Am liebsten nähme man Vroni die ganze Zeit in den Arm. [...] Der Leser kommt so nah an die Geschichte heran, dass er, hätte er die Wahl, lieber eingreifen würde als weiterzulesen.«
FOCUS-Online
»Claire Beyers sprachmächtige Erzählung ist ein starker poetischer Wurf mit unbestreitbarer literarischer Qualität. 'Rauken' ist nicht nur eine psychologische Nahaufnahme des Verhältnisses von Macht und Ohnmacht, Tätern und Opfern, sondern auch ein politisches Buch über die junge Bundesrepublik.«
Hohenzollerische Zeitung
»Die atmosphärische Dichte des Romans und die Nähe, die sich beim Lesen zu dem zarten kleinen Mädchen einstellt, nehmen gefangen.«
Foyer, Stadtmagazin Ruhrgebiet
»Ein brillant geschriebenes, beeindruckendes Buch über das Verstummen und Wiederaufleben der inneren Musik und der Sehnsucht nach etwas Besserem, das manchmal nichts anderes ist als das, was normal wäre.«
Marabo, Magazin fürs Ruhrgebiet
Der Spiegel
»Eine bitterböse Studie der Nachkriegszeit [...].«
Stuttgarter Zeitung
»Die Autorin Claire Beyer erzählt von der aussichtslosen Traurigkeit, in der ein Kind aufwächst, das keine Schuld in sich trägt und doch zum Sündenbock gemacht wird.«
Süddeutsche Zeitung
»Eine Geschichte, die traurig macht und einen doch nicht loslässt, weil sie so behutsam von den Blessuren des Lebens erzählt, weil sie Hoffnung lässt, dass es Trost geben könnte.«
Börsenblatt
»Die Sprache von Claire Beyer ist so intensiv, dass man von der Geschichte förmlich aufgesogen wird. Am liebsten nähme man Vroni die ganze Zeit in den Arm. [...] Der Leser kommt so nah an die Geschichte heran, dass er, hätte er die Wahl, lieber eingreifen würde als weiterzulesen.«
FOCUS-Online
»Claire Beyers sprachmächtige Erzählung ist ein starker poetischer Wurf mit unbestreitbarer literarischer Qualität. 'Rauken' ist nicht nur eine psychologische Nahaufnahme des Verhältnisses von Macht und Ohnmacht, Tätern und Opfern, sondern auch ein politisches Buch über die junge Bundesrepublik.«
Hohenzollerische Zeitung
»Die atmosphärische Dichte des Romans und die Nähe, die sich beim Lesen zu dem zarten kleinen Mädchen einstellt, nehmen gefangen.«
Foyer, Stadtmagazin Ruhrgebiet
»Ein brillant geschriebenes, beeindruckendes Buch über das Verstummen und Wiederaufleben der inneren Musik und der Sehnsucht nach etwas Besserem, das manchmal nichts anderes ist als das, was normal wäre.«
Marabo, Magazin fürs Ruhrgebiet
Bewertungen
Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.