
Artikelbeschreibung
Ein leidenschaftlicher Appell gegen den Rechtsruck in EuropaAm 10. Dezember 1989 betritt Michal Hvorecky zum ersten Mal die 'freie Welt'. Jahrzehnte später droht ihm eine fünfjährige Haftstrafe, weil er die Kulturministerin seiner Heimat kritisiert hat. Mit viel Gespür für die feinen Risse in der Gesellschaft verwebt Hvorecky in seinem ersten Sachbuch seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen mit einer scharfen Analyse der politischen Gegenwart. Ein mutiger Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie, die Kraft der Zivilgesellschaft, die neuen Dissidenten des 21. Jahrhunderts und die Notwendigkeit, zu widersprechen.Entlang seiner eigenen Geschichte verfolgt Michal Hvorecky den Weg Europas vom Fall des Eisernen Vorhangs bis zur Rückkehr autoritärer Ideologien. Die Euphorie der Samtenen Revolution, der hoffnungsvolle Aufbruch in ein neues Europa und heute: der Kampf gegen ultrarechte Kulturpolitik. Eindringlich zeigt er, dass unser aller Einsatz für die Demokratie zwingend gefordert ist.
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Pressestimmen
»Hvorecký hat einen schlanken Schreibstil, einen direkten Ton, kann sehr gut einordnen. Für diesen hochinformativen Zeitabriss benötigt er nur 157 Seiten. Bildungshuberei hat er nicht nötig.« Tanja Dückers, Berliner Zeitung am Wochenende, 02./03. Mai 2026 Tanja Dückers Berliner Zeitung am Wochenende 20260502
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