
Artikelbeschreibung
Der Juristische Fachbereich der Universität Trier und das Institut für Recht und Digitalisierung Trier (IRDT) freuen sich, den zweiten Band unserer "Trierer Vorlesung zur Zukunft Europas" zu veröffentlichen. Die Vorlesungsreihe will ein Forum schaffen, das grundlegende Fragen zur Zukunft Europas entwickelt und diskutiert. Denn die europäische Integration, europäische Werte und europäische Lebensweisen können nicht als selbstverständlich angesehen werden. Stattdessen sind alternative Modelle auf dem Vormarsch.Kann Europa seine Vorstellungen von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten, internationalem Frieden und Solidarität bewahren, weiterentwickeln und behaupten - auch angesichts starker politischer Konkurrenz und gegenüber der Bedrohung des Krieges? Und findet Europa angemessene Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit, etwa für Klimawandel, technologischen Fortschritt, Migration, Krieg oder antidemokratische Entwicklungen? Die Vorlesungsreihe bietet hochrangigen Referentinnen und Referenten die Möglichkeit, diese Fragen zu erörtern und mit einem breiteren Publikum zu diskutieren. Trier - eine geschichtsträchtige Stadt mit römischem Erbe, im Herzen Europas gelegen und in der Nähe zahlreicher europäischer Institutionen - ist der ideale Ort für ein solches Unterfangen.Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Prof. Dr. Dr. h.c. Angelika Nußberger, M.A., ehemalige Richterin und Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die Reihe am 11. Juni 2025 mit ihrem Vortrag "Deals statt Recht? Die Einbindung der Ukraine in ein zukünftiges Europa" fortgesetzt hat.
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Personeninformation
Angelika Helene Anna Nußberger (* 1. Juni 1963 in München als Angelika Helene Anna Joas) ist eine deutsche Rechtswissenschaftlerin und Slavistin. Seit 2002 ist sie an der Universität zu Köln Inhaberin des Lehrstuhls für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung. Von 2011 bis 2020 war sie Richterin, von 2017 bis 2019 Vizepräsidentin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Im Jahr 2020 kehrte sie an die Universität zu Köln zurück.
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