Haymat

Türkischdeutsche Ansichten
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Buchprofile - Rezension
Porträts türkisch-deutscher Prominenter - in Worten und Bildern.
Was bedeutet Heimat für jemanden, der in 2 Kulturen zu Hause ist? Muss man sich für eine Heimat entscheiden, oder kann man in beiden zu Hause sein? Die Herausgeber befragen dazu 30 türkischstämmige Personen, die in Deutschland durch ihr berufliches, kulturelles oder politisches Engagement einen gewissen Grad an Berühmtheit erworben haben, darunter die Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek, der Musikproduzent Mousse T und der Professor für Erziehungswissenschaften Ahmed Toprak, der bei seinem Einbürgerungsantrag einen Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse beibringen musste, obwohl er bereits als Professor an einer FH arbeitete. Die Antworten sind so unterschiedlich wie die befragten Personen, doch eines wird deutlich: Die Türken sind schon lange in Deutschland angekommen und prägen unseren politischen und kulturellen Alltag. Allein die Akzeptanz lässt noch zu wünschen übrig, was in erster Linie am Namen liegt, der noch immer die Frage "Woher kommen Sie?" nach sich zieht. - Ein aufschlussreiches und nachdenklich stimmendes Buch - breit empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Die türkischstämmigen, in Deutschland aufgewachsenen Frauen und Männer, die in diesem Buch vertreten sind, haben alle Karriere gemacht. Die Kinder und Enkel der einstigen Gastarbeiter prägen mit ihren Beiträgen, ihren Ansichten, ihren Stimmen Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport. Aus unterschiedlichsten Perspektiven blicken sie auf ihr Leben zwischen zwei Kulturen, das geprägt ist von beruflichen Erfolgen, gesellschaftlichen Herausforderungen und einem Alltag, zu dem Integration und Alltagsrassismus, Kopftuchverbot und Feminismus, Religion und Säkularität, Ausgrenzung und Toleranz gehören.

»Das Wir-Gefühl ist notwendig.«
Seyran Ates. Mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnete Berliner Feministin, Anwältin, Autorin, kämpft seit langem gegen Zwangsheirat und Ehrenmorde, für Frauenrechte und Integration.

»Empörung reicht nicht, denn Rassismus trifft uns alle.«
Mehmet Gürcan Daimagüler, NSU-Opferanwalt.

»Ich wollte nie der Türke sein.«
Ersan Mondtag, Theaterregisseur, der seinen Namen eindeutschte, »um der deutschen Migrationsrealität am Flughafen zu entgehen«.

»Integration ist Aufgabe des Gastgebers.«
Bülent Kullukcu, Schauspieler und Musiker

»Die einen machen Karriere, die anderen hartzen.«
Imran Ayata, Autor und Campaigner

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Kontakt: info@suhrkamp.de

Personeninformation

Kara, FiratFirat Kara und Kristina Kara, Journalistin und Fotograf, leben in Hamburg. Firats Karas Eltern sind selbst als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen und er hat sich lange mit den Fragen Heimat und Identität auseinandergesetzt. Kara, KristinaKristina Kara und Firat Kara, Journalistin und Fotograf, leben in Hamburg. Firats Karas Eltern sind selbst als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen und er hat sich lange mit den Fragen Heimat und Identität auseinandergesetzt.

Pressestimmen

» ... auf hoch interessante Weise vielschichtig.« Tip Berlin 20190404

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