Solito

Eine wahre Geschichte
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Buchprofile - Rezension
Die gefährliche Reise eines kleinen Jungen quer durch Mittelamerika zu seinen vor dem Bürgerkrieg geflohenen Eltern.
Javier, ein 9-jähriger Junge aus El Salvador, tritt mit Hilfe einer Schleusergruppe (Kojoten) die beschwerliche Reise zu seinen Eltern in die USA an, die dort als politische Flüchtlinge seit einigen Jahren leben. Versuche, legal mit einem Visum auszureisen, sind gescheitert. Deshalb schicken seine Großeltern ihn mit Fremden quer durch Guatemala und Mexiko nach Kalifornien. Dabei muss er in kleinen Booten die stürmische See überwinden, tagelange Transporte auf LKWs überstehen, zusammengepfercht im Gefängnis ausharren und bei brütender Hitze durstig durch die Wüste Sonora wandern, immer die Angst vor Entdeckung im Nacken. Er fasst nur zögerlich zu seinen Mitreisenden Vertrauen, versucht nicht aufzufallen, alles richtig zu machen und „brav zu sein“. – Javier Zamora erzählt in Solito nach über zwanzig Jahren seine spektakuläre Flucht, um die Traumata seiner Migration aufzuarbeiten. Es ist ein aufrüttelndes Buch von einem kleinen Jungen, der über sich hinauswächst, viel Leid auf sich nimmt und großen Mut beweist, um mit seinen Eltern wieder vereint zu sein, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Zamora berichtet aus der Perspektive des Kindes mit kindlicher Unschuld und einer Detailgenauigkeit, die die Leser:innen sehr anrührt. Es ist ein sehr berührendes Buch, das einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Da keine Landkarte vorhanden ist, fällt es manchmal etwas schwer, die Reiseroute zu verfolgen.
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Artikelbeschreibung

  »Eine herzzerreißende Geschichte eines neunjährigen Kindes, das aus Zentralamerika aufbricht, um zu seinen schon geflüchteten Eltern in Kalifornien zu kommen. Ich habe geweint, vor Mitleid und vor Wut.« Lea Ypi

Javier Zamora wächst in einer kleinen Stadt in El Salvador bei seinen Großeltern auf. Seine Eltern sind vor Jahren vor dem Bürgerkrieg geflohen und leben in den USA, er kann sich kaum an sie erinnern. Eines Tages beauftragen sie einen Schlepper damit, ihren Sohn zu ihnen zu bringen, quer durch Mittelamerika. Als Javier abgeholt wird, rechnet er damit, dass die Reise zwei Wochen dauert. Er freut sich darauf, seine Eltern wiederzusehen - und kann sich nicht vorstellen, was auf ihn zukommt. Er reist allein, inmitten einer kleinen Gruppe fremder Erwachsener, die für ihn auf dem monate-langen Trip zu einer Art Familie wird. Er erlebt lebensgefährliche Fahrten mit Booten, wandert in erbarmungsloser Hitze durch lebensfeindliche Wüsten, lernt, sich als ein anderer auszugeben, wird festgenommen und eingesperrt, steht vor schussbereiten Gewehren, erlebt Einsamkeit, Täuschungen, Gefahren - und, immer wieder, an unerwarteten Stellen auch Freundlichkeit, Hilfe, Liebe.
Javier Zamora hat nach seiner Ankunft in den USA kaum je über seine Erlebnisse gesprochen. Bei der Veröffentlichung wurde das Buch von der Kritik gefeiert - und sofort zum Bestseller. 

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Pressestimmen

»die präzise Art der Schilderung und die unglaubliche Detailgenauigkeit [sind] verblüffend.« Josef Oehrlein FAZ 20240807
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