
Artikelbeschreibung
»Christina Clemm spricht aus, was wir nicht hören wollen: Gewalt spiegelt die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie stattfindet. Was wir wissen müssen, was wir tun können, das steht in diesem dringend notwendigen Buch.« (Maria Furtwängler)Nacheinander erheben sie sich. Die Vertreter*innen der Staatsanwaltschaft, die Nebenklagevertreter*innen, die Verteidiger*innen. Sie halten ihre Plädoyers. Christina Clemm ist Familienrechtlerin und Strafverteidigerin und hat unzählige Male für die Wahrheit der Opfer gestritten, im Namen von Angehörigen, Misshandelten, Verkauften, Vergewaltigten für Gerechtigkeit gekämpft. Und sie ist sich sicher: Das, was in den Gerichtssälen geschieht, geht uns alle an. Jeder Fall berührt zentrale gesellschaftliche Fragen - zu Rassismus, Sexismus, Migration, Hass, Wut, Trauer, Schuld, Bestrafung -, die weit über unser Rechtssystem hinausreichen. In diesem sehr persönlichen Plädoyer nimmt Christina Clemm uns mit in die Verhandlung und zeigt, wo wir als Gesellschaft versagen - und wie eine solidarische und gerechte Zukunft möglich ist.
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| Hersteller: | Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG |
| Anschrift: |
Vilshofener Straße 10 DE-81679 München |
| Kontakt: | info@hanser.de |
Personeninformation
Christina Clemm, geboren 1967, ist Rechtsanwältin für Straf-und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. 2020 erschien ihr Buch "Akteneinsicht - Geschichten von Frauen und Gewalt", zuletzt ihre Streitschrift "Gegen Frauenhass" bei Hanser Berlin (2023).
Pressestimmen
»Clemm spricht Klartext und sie ringt mit den Unzulänglichkeiten des bestehenden Strafsystems.« Andrea Roedig, Welt der Frauen, 22.10.26 »In ihrer Kernaussage bleibt Clemm jedoch klar: Auch im Gerichtssaal wird ein System gestützt, welches Gewalt gegen manche Menschen normalisiert.« Amelie Sittenauer, taz, 25.10.26 »Nach 'Akteneinsicht' und 'Gegen Frauenhass' hat die Juristin nun mit 'Ein ungehaltenes Plädoyer' ein weiteres engagiertes Buch über Justiz und Gesellschaft geschrieben. Darin spiegelt sich Clemms jahrelange Berufserfahrung wider.« Frank Zimmermann, Badische Zeitung, 22.10.26 »Die Schonungslosigkeit macht diese Schilderungen umso zermürbender. Dass die Rechtsprechung in den von ihr ausgebreiteten Fällen häufig versagt und Täter allzu oft mit glimpflichen Strafen davonkommen, liege an einem schwer beweglichen Justizsystem, das Misogynie und Queerfeindlichkeit in weiten Teilen verinnerlicht hat und sehr reizempfindlich auf Kritik reagiert.« Nathanael Di Battista, queer.de, 21.9.26 »Dieses Buch sollte im ersten Semester Jura zur Pflichtlektüre werden.« Merle Groneweg, Missy Magazin 5/2026
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