Hat irgendjemand Oscar gesehen?

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Buchprofile - Rezension
Große Suchaktion nach einem vermissten autistischen Jungen.
Die beiden Sechstklässler Oscar und Aurora verbindet seit der Grundschule eine besondere Freundschaft. Oscar spricht nicht, liebt Vögel über alles und kann ihr Zwitschern lebensecht imitieren. Eine aktive Kontaktaufnahme zu anderen Menschen fällt ihm schwer. Aurora sprüht vor Lebensenergie, sie nimmt kein Blatt vor den Mund, wirkt auf andere zuweilen distanzlos und laut, hat aber ein feinsinniges Gespür für alles Zwischenmenschliche – so auch für Oscar mit all seinen Besonderheiten. In der Schule sind die beiden unzertrennlich. Aurora übernimmt unwissentlich eine Art Beschützerrolle für Oscar, die sich für sie aber vielmehr nach reiner Freundschaft anfühlt. Oscar wird getragen von Auroras Unvoreingenommenheit, sie kann ihn in seiner Sprachlosigkeit verstehen, sein Verhalten meist richtig deuten und nimmt ihn im Alltag völlig unkompliziert mit. Dieser Alltag ändert sich für beide, als sie zu Beginn des sechsten Schuljahres in unterschiedliche Klassen eingeteilt werden. Als Oscar in einer unvorhergesehenen Situation plötzlich verschwindet, macht sich Aurora große Vorwürfe. Hätte sie besser auf ihn aufpassen müssen? In einer groß angelegten Suchaktion mobilisiert der Ort gemeinschaftlich alle Kräfte, um den Jungen wiederzufinden. – Die Autorin macht in ihrer Geschichte die Neurodiversität ihrer Figuren zum bestimmenden Thema. Sie stellt die beiden sehr unterschiedlichen Kinder authentisch dar und lässt sie in einem Setting leben, das völlig natürlich mit der überall gegebenen Diversität umgeht, ohne diese ständig in den Fokus zu stellen. Trotz des interessanten Themas fehlt es der Geschichte leider an einer anhaltenden Grundspannung. Vermutlich werden nur junge Leser:innen mit einer gewissen Ausdauer die Suche nach Oscar bis zum Schluss intensiv mitverfolgen.
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Liebe-Buchtipp: Ein Roman, der von den unterschiedlichen Kindern Aurora und Oscar erzählt. Oscar spricht nicht, lebt in seiner Welt, und kann daher seiner Freundin nicht sagen, was er denkt und fühlt. Aurora dagegen redet viel und mag Oscar sehr. Doch dann ist dieser verschwunden und seine Freundin macht sich auf die Suche. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wird eine sensible Freundschaftsgeschichte entfaltet und der Zusammenhalt gelebt.

Artikelbeschreibung

Familie, Abenteuer und eine ganz besondere Freundschaft - nach "Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt)" eine neues Feelgood-Buch von Leslie ConnorAurora mag Edelsteine - und Oscar, ihren besten Freund. Oscar mag Vögel - und Aurora, auch wenn er ihr das nicht sagen kann. Denn Oscar spricht nicht, jedenfalls nicht mit Worten. Im Gegensatz zu Aurora, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Doch eines Tages verschwindet Oscar spurlos. Nicht nur Aurora begibt sich sofort auf die Suche nach ihm: Vom Betreuungslehrer bis zur Flohmarktverkäuferin, von der patenten Softball-Trainerin bis zum grummeligen Farmer - alle stehen zusammen und machen sich auf, den Jungen wohlbehalten wiederzufinden. Am Ende kann Oscar mit vereinten Kräften aufgespürt werden - und als Leser:in wünscht man sich, auch an einem Ort wie diesem zu leben und eine Familie und Freund:innen wie Aurora und Oscar zu haben!

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Kolbergerstr. 22|81679|München|DE
Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Leslie Connor, geboren 1959 in Cleveland, Ohio, hat bereits einige, mit vielen Preisen ausgezeichnete Bücher für Kinder geschrieben. Bei Hanser erschien 2021 das von der Kritik hoch gelobte Kinderbuch »Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt)«, das mit dem ALA Schneider Family Book Award ausgezeichnet wurde und außerdem Finalist des National Book Award 2018 war. 2024 folgte ihr Kinderbuch »Hat irgendjemand Oscar gesehen?«. Connor lebt mit ihrer Familie und drei Hunden in den Wäldern von Connecticut. André Mumot, geboren 1979, ist promovierter Kulturwissenschaftler, Autor, Literaturübersetzer und Journalist. Für seine Übersetzung des Kinderbuches »Wunder« von R.J. Palacio wurde er 2014 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2016 war er ein weiteres Mal nominiert, in diesem Fall für die deutsche Fassung von Ross Montgomerys »Alex, Martha und die Reise ins Verbotene Land«. André Mumot lebt in Berlin.

Pressestimmen

"Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil man von allem ein bisschen hat: Freundschaft, was ich total schön fand, aber auch Spannung, weil Oscar weg ist und sie ihn auch lange nicht finden. ... Alle Emotionen in einem Buch!" Julika (12 Jahre), WDR Die Maus, 10.07.2024 "Leslie Connor erzählt voller Wärme von Kindern, die auf unterschiedliche Art 'anders' sind." Empfehlung der Luchs Jury, Die Zeit, 06.06.2024 "Eine gelungene Geschichte über eine besondere Freundschaft." Bianka Boyke, Eselsohr. Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien, 5/2024 "'Hat irgendjemand Oscar gesehen?' ist ein Buch voller Harmonie, das einen an das Gute in den Menschen glauben und hoffen lässt." Natalie Korobzow, Alliteratus, März 2024
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